Musterfeststellungsklage vw justizministerium

Die Klage wurde im Namen der US Environmental Protection Agency (EPA) am Montag vor einem Bundesgericht in Detroit, Michigan, eingereicht. Bis zum 22. September 2015 hatte Volkswagen zugegeben, dass 11 Millionen weltweit verkaufte Fahrzeuge zusätzlich zu den 480.000 Fahrzeugen mit 2,0-L-TDI-Motoren in den USA betroffen sind. [325] Laut Volkswagen sind auch Fahrzeuge betroffen, die in anderen Ländern mit dem 1,6-L- und 2,0-L-Vierzylinder-TDI-Motor Typ EA189 verkauft werden. Diese Software soll auch EA188 und die 2015 EA288 Generation des Vierzylinders beeinflussen. [326] Weltweit können rund 1,2 Millionen Skodas[327] und 2,1 Millionen Audis die Software enthalten, darunter TTs und Qs.[328] VW gibt an, dass das Euro6-Modell in Deutschland nicht betroffen ist, während 2015 US-Modelle mit den gleichen EA288-Motoren betroffen sind. Dies deutet darauf hin, dass normalbetriebsbezogene Messungen, die die EA288 NO x-Emissionen zwischen den beiden Normgrenzen platzieren, in der Volkswagen-Zentrale in Deutschland leicht verfügbar waren. Laut Müller können die 1,2- und 2,0-Liter-Modelle softwaresoftwarens aktualisiert werden, während die rund 3 Millionen 1,6 Liter verschiedene Hardwarelösungen erfordern und einige Autos sogar ausgetauscht werden können. Die Autos sind so vielfältig, dass viele verschiedene Lösungen benötigt werden. [329] Im Februar 2016 gab es drei Größen betroffener Dieselmotoren, und es gibt mehr als ein Dutzend Änderungen bei den Reparaturen, was Volkswagen dazu veranlasste, die Rückrufe in Wellen für jeden Fahrzeugcluster auszurollen; das erste Zubaumodell war der kleinvolumige Volkswagen Amarok. [149] Der Als leichtes Nutzfahrzeug eingestufte Amarok Pickup hat einen höheren Emissionsgrenzwert für Euro 5 NO x als die Personenkraftwagen, für die noch keine zugelassene Lösung verfügbar ist. Die deutsche Automobilzeitschrift Auto Motor und Sport testete zwei Amarok TDI Pickups vor und nach dem Software-Update und stellte fest, dass die Motorleistung zwar gleich geblieben war, der Kraftstoffverbrauch aber um 0,5 Liter/100 km gestiegen war.[150] Dies dürfte wiederum die nächste Welle von Aktualisierungen des größeren Volumenmodells Passat verzögert haben, das aufgrund der weiteren Tests des Updates durch das KBA am 29.

Februar 2016 starten sollte. [151] Volkswagen bestätigte am 11. April 2016, dass sich der Passat-Rückruf verzögern würde, da Tests einen höheren Kraftstoffverbrauch ergeben hätten. [152] Im Jahr 2017 führte die schwedische Autozeitschrift Teknikens Värld Tests an 10 verschiedenen Modellen durch, und die meisten von ihnen zeigten eine Verringerung der Leistung und eine Erhöhung des Kraftstoffverbrauchs nach der Anwendung des Updates. [153] Die FTC kündigte gerade einen Teilvergleich mit der Volkswagen Group of America an, der Bis zu 10 Milliarden US-Dollar an Besitzer und Plaute von VW- und Audi-Dieselfahrzeugen mit 2,0 Litern zurückgeben wird. Als größter falscher Werbefall in der FTC-Geschichte ist es ein Rekordgewinn für die Verbraucher – und er entspricht der Gesetzesverstöße nadieren der Täuschung, die die FTC in ihrer Klage gegen VW behauptete. Selbst wenn die Klage vor Gericht erfolgreich sein sollte, so die Anwälte weiter, müssten die Kläger dann ihre individuellen Schadenersatzansprüche selbst vor Gericht bringen. Im Falle einer juristischen Niederlage können Ansprüche jedoch nicht mehr vor einem anderen, möglicherweise „verbraucherfreundlicheren“ Gericht geltend gemacht werden, hieß es.