Frühlingshimmelblau

…war es heute. Deshalb zogen wir los.

Erst wurden die hygrophilen Stiefel unserer Großen, die ihr regelmäßig kalte, nasse Füße bescherten (Reno läßt grüßen… ) durch sündhaft teure Outdoor-Schuhe ersetzt, die nicht nur ein großes Loch in Frau Magrats Budget rissen, sondern damit auch zeitgleich den heißersehnten Scanner für ihre Lomo-Negative in weite Ferne rücken ließen, und dann folgte ein kleiner Spaziergang bei Sonnenschein und blauem Himmel.

Man konnte den Meisen beim Einrichten ihrer Nester und dem Schnee beim Schmelzen zusehen.

Schön, wenn man dann auch die Kamera zur Hand hat. Hatte ich auch. Nach sechs Bildern aber war Schluß und der Akku im Auto.

Schön, wenn man dann noch eine zweite Kamera zur Hand hat. Hatte ich auch. Und so wurde heute ein kompletter 36er Film vollgeknipst.

Schade, daß ich Ihnen diese Bilder so schnell nicht werde zeigen können, Sie wissen ja: der Scanner…

Aber die zwei Bilder hier hab ich ja noch machen können:

Schneeschmelze

Schneeschmelze

Frühlingshimmelblau

Frühlingshimmelblau

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Ach, sowas ist natürlich Quatsch. Pseudofeministischer Nonsens. Es sei denn, damit bin ICH gemeint, dann paßt es ganz gut.

Aber eigentlich geht es natürlich um den allseits beliebten, hochgelobten Filmherauszieher. Denn nachdem ich einen noch gänzlich unbelichteten, nagelneuen Film versehentlich komplett in sein Häuschen zurückgespult hatte, war ich im Anschluß daran komplett aus selbigem.

(Daß mein Lomo Supersampler, mit dem mir ebendies passiert war, nun gar nicht mehr super, weil mittlerweile im Eimer, ist, sei jetzt einmal dahingestellt…Wink

Jedenfalls hat Frau Magrat nun einen – jawohl – Filmherauszieher. Und was soll ich sagen… er funktioniert. Mit einem solchen Gerät in der Hand ist es vollkommen ausreichend, fraglichen Kleinfilm streng anzuschauen und kurz zu drohen. Okay, ich bin ihm dann auch noch damit zuleibe gerückt, indem ich ihm die beiden Metallzungen in das Gehäuse schob… Zu mehr kam es aber nicht, denn als ich den Herauszieher herauszog, noch bevor ich sämtliche Schritte der Anleitung durchgegangen war, kam schon – reichlich verschämt – der Filmschnipfel hinterher.

Na bitte. Da isser wieder:

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Jaaaa, ich weiß, daß man einen Film, der noch nicht entwickelt worden ist, nicht komplett ins Häuschen zurückspulen sollte. Dann ist er nämlich einfach mal WEG.

Und doch…. Als ich ein wenig verzweifelt ob meines klemmenden Lomo-Supersamplers war, da dieser das befreiende “Klick”-Geräusch beim Aufziehen des Films verweigerte und somit auch kein Transport und kein Auslösen und überhaupt gar nix mehr möglich ist, als ich mich also in dieser ausweglosen Lage befand, dachte ich mir: schnell den Film wieder zurückspulen und rausnehmen und dann schraub ich die Hütte erstmal auf.

Gesagt, getan. Kurbel raus, ein paar Umdrehungen. Fertig.

Film raus und dann sah ich die Bescherung: ich hatte gerade einen funkelnagelneuen 800 ASA Film komplett in die Patrone gespult.

Und ich so: Aaaargh!!!

Wie ärgerlich ist DAS denn bitte? Und wie bekommt man den Film DA wieder raus? Unbeschädigt und unbelichtet?

Ich habe nicht einmal einen Wechselsack!

Weiß jemand Rat? Fotozelle, vielleicht? Ich mach auch keine Scherze über Naturjoghurt, versprochen…

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