Photographie
Schon als Kind habe ich leidenschaftlich gerne photographiert.
Damals noch mit einer kleinen schwarzen Kamera, deren Namen nicht genannt werden kann, da ich ihn einfach nicht mehr weiß, welche die Angewohnheit hatte, mir ständig aus der Hand zu fallen und dabei den kleinen, aber wichtigen Film-Fach-Deckel von sich schleuderte. Das wirkte sich stark auf die Aufnahmequalität aus, tat meiner Begeisterung aber keinen Abbruch.
Später dann mit meiner ersten kleinen schwarzen Canon, deren genauere Bezeichnung ich auch nicht mehr weiß, wurde ich zu einer Zumutung für alle Beteiligten, da ständig alles und jedes von mir “geknipst”wurde. Als die Kamera so langsam an die Grenzen ihrer Belastbarkeit kam, wurde ich unfreiwillig in das Geheimnis der Mehrfachbelichtung eingeweiht. Es entstanden teilweise recht psychedelisch anmutende Bilder, Personen huschten geisterhaft verschwommen durch mehrere Räume gleichzeitig, oder so.
Langer Rede kurzer Sinn – die Welt sieht, durch den Sucher einer Kamera betrachtet, nur noch halb so schlimm aus.
Außerdem taugt sie, ständig vor das Gesicht gehalten, als Schutzschild, man verschwindet förmlich dahinter, die meisten Menschen kommen einem nicht zu nahe, aus Angst, photographiert zu werden, und das ist doch schon was.
Nachtrag:
Auf der Webseite von Harald Freytag fand ich endlich die beiden oben beschriebenen Kameras.
Herr Freitag sammelt Kameras aller Art, auf seiner Seite gibt es auch alte Bedienungsanleitungen. Einfach mal vorbeischauen, es lohnt sich!
weiter zur Vorstellung meiner beiden “alten” Kameras…





