Winter im Nordhäuser Stadtpark

Stadtpark IV

Ein Winterspaziergang durch den verschneiten Nordhäuser Stadtpark bietet viele Gelegenheiten, um tolle Foto-Motive zu finden. Sei es der Gondelteich mit der kleinen Brücke, die Hirsche, Schafen und Ziegen im Tiergehege, die Stockenten auf dem kleinen Bächlein, das durch den Park fließt, kleine, gefrorene Beeren, die noch an den Sträuchern hängen oder die alten Bäume am Ufer der Zorge… wäre es im Dezember nicht so kalt gewesen, ich hätte hier Stunden verbringen können.

Was macht es da, wenn neugierige Spaziergänger stehenbleiben und die mutigen unter ihnen sogar fragen, was ich denn da gerade entdeckt hätte, da wär doch gar nichts… ;)

Ab und zu erwischt man Krähen oder, wie in diesem Falle, eine Stockente beim Lande- oder Abflug, doch leider ist mir davon bisher kein ordentliches Bild geglückt, zu schnell mußte alles gehen:

Schade, denn diese Fotos hätten richtig schön werden können… wenn nur die Ente besser mitgearbeitet hätte, kein Verlaß auf’s Federvieh…

Dementsprechend sah sie danach auch etwas bedröppelt aus:

Da fällt mir ein, ich habe noch gar keine Bilder von den Mufflons gemacht… und auch der neue Esel fehlt noch in der Galerie… Na, mal schauen, ob es beim nächsten Ausflug in den Park klappt, schließlich muß ich unbedingt in den nächsten Tagen hin, um endlich mein Januar-Foto für’s „Projekt Zwölf 2011“ machen zu können…

Diese und andere Winter-Bilder aus dem Nordhäuser Stadtpark gibt es in der Galerie zu sehen…

Wir müssen mal raus…

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… raus an die frische Luft, ein bisschen bewegen, draußen, in der Natur!


So klingt es regelmäßig am Wochenende. Raus, klar, aber wohin? Während der Jüngste „in den Park, wo die kleinen Schäfchen sind und die Ziegen und der neue Esel!“ möchte, unken und maulen die anderen beiden Rüben nur. Der Mittlere will „in den anderen Park, wo das große, alte Haus steht, was so kaputt ist und wo wir den Geheimgang suchen müssen!“, aber da waren wir die letzten paar Male schon und da war der Geheimgang auch schon nicht auffindbar. Vermutlich weil er geheim ist. Und die Große will nur eins, nämlich ins Schwimmbad. Aber zu fünft mal eben ins Schwimmbad, das kostet nicht nur Geld, sondern vorallem auch Nerven und Zeit.

Weil uns letzten Samstag partout nix einfallen wollte, schnappte ich mir so eine Informationsbroschüre für den Landkreis, die man einmal im Jahr kostenlos erhält und in die eigentlich nie jemand reinschaut. Blätterte ein wenig drin herum, sah ein schönes Bild von einem See, fand heraus, daß das gar nicht so weit weg ist und haste-nicht-gesehn… waren wir da.

Und ich war total begeistert. „Oh… kuckt mal! Die Bäume! Die Farben! Und wie sich das spiegelt!“ Die Rüben so: „Ja. Ganz toll.“

Zwei Stunden brauchten wir, um uns zwei der sechs Erdfallseen anzuschauen,  die entlang des Karstwanderwegs in der Südharzer Gipskarstlandschaft liegen, nämlich den – wie ich nun weiß – „Röstesee“ und den „Mönchsee“, wobei wir letzteren nur von oben betrachtet haben, da es verdammt steil nach unten ging, dieser fast kreisrunde See liegt nämlich in einem trichterförmigen Krater. Oder war es ein kraterförmiger Trichter? Wie auch immer. Den Röstesee hingegen – links auf der Karte – konnten wir komplett umrunden. „Wir müssen mal raus…“ weiterlesen

Projekt 52 | 44 „Ich glaub, ich steh im Wald“

projekt52_09Diesmal nicht so ganz pünktlich, denn das Thema für die 45. Woche bei Saris Projekt 52 steht bereits fest. Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, auf gar keinen Fall ein Bild zu nehmen, welches auch nur ansatzweise Wald zeigt, denn „Ich glaub, ich steh im Wald“ gibt ja einiges her an Umsetzungsmöglichkeiten.

Mir schwebte also ein Bild vor , welches irgendwie unseren Bücherwald zeigt.

Doch da ich in den letzten Tagen außer Gefecht gesetzt war – ich hatte meine Nase einer Laser-OP unterzogen, davon eventuell später noch mehr, für die Hartgesottenen unter Ihnen – und obendrein hatte ich durch ein (fehlerhaftes?) Plugin meinen kompletten Blog lahmgelegt – davon später vielleicht auch noch mehr, wer weiß – darum also kam ich nicht dazu, diese Idee fotografisch umzusetzen. „Projekt 52 | 44 „Ich glaub, ich steh im Wald““ weiterlesen

Projekt 52 | 40 „Goldener Herbst“

Projekt 52

Laut Kalender sind wir ja mitten im Herbst, da dachte sich Sari: „Prima, „Goldener Herbst“, machen wir das doch gleich zum aktuellen Wochenthema“. Nun mag ja bei dem einen oder anderen noch alles grün sein, hier jedenfalls zeigt sich der Herbst, als müsse er sich irgendwas beweisen. Besonders draußen. Das Laub raschelt, die Blätter färben sich kunterbunt, überall rutscht man auf Kastanien aus, beim Waldspaziergang droht man von herabfallenden Eicheln erschlagen zu werden und die lieben Kinderchen knabbern Bucheckern, als wären es Import-Haselnüsse.

Das reinste Klischee, dieser Herbst! „Projekt 52 | 40 „Goldener Herbst““ weiterlesen

Neulich…

Ich schreib heute chronologisch reziprok zum (wahrscheinlich) tatsächlichen Zeitpfeil. Aber wir wissen es ja alle: Zeit ist relativ. Und obendrein birnenförmig. Was macht es da schon…

Also neulich sind wir mit den Kinderchen ein wenig ins Grüne gefahren. Eigentlich hatten wir ja vor, ein Stück zu wandern, na oder zumindest uns von der Stelle zu bewegen. Doch nach einer kleinen Runde waren wir zurück am Auto, und machten dort in der Nähe ein… Picknick. Kein richtiges, halt mit ausgebreiteter Decke, Paprika-Stückchen aus der Tupperdose und ein paar Gummibärchen. Die Kinder tobten und tollten und rollten auf der Wiese herum, und Frau Magrat photographierte wie wild, um den neuen Polfilter auszuprobieren und ein wenig mit Blendenöffnungen, Brennweiten und Belichtungszeiten zu experimentieren.