Zu warm zum Packen

Findet ihr nicht? Ich meine… man schwitzt schon beim bloßen Zuhören. Oder so.

Aber nützt ja nix… wer reisen will, muß auch seine Koffer packen. Bevor es jedoch so weit ist, möchte ich euch noch etwas zeigen. Bilder nämlich, vom letzten Urlaub. Ja wie, die sind nicht aktuell? Natürlich nicht! Aber irgendwann muß ich sie doch hier zeigen! Wenn nicht jetzt, wann dann?! Also – nicht traurig sein, wenn nix dazwischen kommt, bringe ich ganz viele taufrische Bilder aus dem diesjährigen Urlaub mit, versprochen, und dann schau ich, daß ihr nicht wieder zwei Jahre warten müßt, bis ich sie euch zeige. Nun aber erstmal – Vorhang auf für eine klitzekleine, unsortierte, querbeete Auswahl der Urlaubsbilder vom vorletzten Jahr – Ostsee, klar nech?

 

Meine Reisebegleiterin

Urlaub 2014 – und alle so: YEAH!

Und schaut mal, meine kleine (nicht mehr ganz so) neue Kamera wird mich auf unsere Urlaubsreise begleiten: Eine Bridge, die das Handgelenk schont und in meinen nicht-ganz-so-großen Fotorucksack hineinpaßt: Die Fujifilm Finepix S1 – mit bombastischem 50 x Zooooom, vergleichsweise lichtstarker Linse, einem hammermäßigen Bildstabilisator und öhm… Schwenkdisplay. Gut, letzteres brauchte ich jetzt nicht soooo dringend, war halt dran, aber wißt ihr, was so richtig gut ist? Daß das kleine Teil auch staub- und spritzwassergeschützt ist, also jetzt nicht nur das Display, sondern die ganze Kamera, ihr wißt schon. Und für’s Unterwegs-sein, beim Campen, im Auto, für all die kleinen Familien-Schnappschüsse, für die ich nicht wirklich meine große DSLR benötige, ist sie einfach traumhaft. Hier mal ein paar Beispielbilder – die kleine Finepix und meine Canon EOS 7D im Größenvergleich (den Gewichtsunterschied erahnt ihr bestimmt!), ein paar Bilder, die den sagenhaften Brennweitenbereich verdeutlichen (ich habe es noch nicht geschafft, die genauen Daten mit einzutragen, vielleicht hole ich das irgendwann nach – falls euch etwas interessiert, fragt mich… wenn ihr die Bilder hier einzeln anklickt, erfahrt ihr ein wenig aus den EXiF-Daten, multipliziert dann die Brennweite etwa mit 6, dann habt ihr die adäquate Angabe), und ein paar Bilder, die ganz gut zeigen, daß man durchaus auch „ernsthaft“ fotografieren kann damit.

Übrigens: Alle Fotos sind out of the cam – ohne Bearbeitung, ich habe mal bewußt darauf verzichtet, um euch die Ergebnisse quasi ungeschönt zu präsentieren:

Also ihr merkt schon – der Zoom hat es mir angetan. Wenn man bedenkt, was man da für eine Menge Glas mitschleppen müßte, wollte man das mit seiner Spiegelreflex ausleben…? Klar – man muß Abstriche bei der Bildqualität machen. Das weiß man aber vorher und liegt in der Natur der Sache. Für’s Familienalbum aber perfekt, und wenn man gewissermaßen Malvorlagen fotografieren möchte, reicht es ebenfalls dicke.

Ach ja, RAW-Dateien kann man auch aufnehmen. Mache ich momentan nicht, weil Adobe Lightroom dieses Fuji-Format noch nicht unterstützt, aber das wird hoffentlich bald kommen, das letzte Beta-Release beinhaltete es immerhin schon.

 

(Und wieso geht dieses ach-so-tolle Foto-Carousel vom Jetpack-Plugin mal prima, und dann wieder nicht? Wer weiß es und kann mir da weiterhelfen?)

Die volle Wahrheit über die wahre Farbe der Kaffeekanne

Jaaaaaa…… das ist schon so lange her, daß es schon fast nicht mehr wahr ist… Aber hier kommt sie, wie versprochen: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit über die wahre Farbe der einzigartigen Kaffeekanne, welche uns während unseres Ostsee-Urlaubs so wunderbar leckeren Kaffee gekocht hat. Und ich hätte schwören können, ich hätte sie dabei irgendwann auch mal gefilmt… aber nö. Nun gut, sei’s drum.

Die einzigartige Kaffeekanne ist… Ta-daaaaa! … emaille-blau:

 

 

Kaffeekanne

 

 

Und… habt ihr richtig gelegen? Einige meiner lieben Leser haben ja mitgeraten, die Ergebnisse seht ihr hier (Stand: 16. September 2012; ich lasse die Umfrage nämlich einfach mal offen):

 

Ergebnis

 

 

Wie ihr seht, haben wir die Kanne einfach auf unseren kleinen Camping-Kocher gestellt, das funktionierte prima, geriet aber zu einer echten Herausforderung, wenn der Wind kräftig wehte (soll ja gelegentlich vorkommen… an der Küste..).

Mein lieber Mann hatte die Kocherei während unseres Zelt-Urlaubs auf Rügen aber vollkommen im Griff, ob nun Kaffee, auf dem Anaconda-Toaster getoastetes Toast (auf dem Bild rechts neben der Kanne), Pellkartoffeln aus dem Blechnapf… äh… -topf bis hin zu mexikanischem Reis und Soljanka… wir waren gut versorgt.

Ach ja… das ist ja nun quasi endlich der erste Urlaubs-Artikel… der Auftakt sozusagen zu einer kleinen Urlaubserinnerungen-Reihe, ähnlich wie damals vor zwei Jahren „Magrat am Meer“. Natürlich wieder mit jeder Menge Bildern, ist ja klar.

 

Nur mal schnell winken…

Autobahn

Man kommt zu nix mehr. Der arme, arme Blog dümpelt hier so herum. Aber diesmal ist es kein mentales Tief, keine Sinnkrise, keine innere Leere, die mich vom Schreiben abhält, sondern… nun ja… das Leben. Stoff für unzählige Artikel, Unmengen von neuen Bildern, Eindrücken und Erlebnissen. Doch alles muß erst noch gesichtet, sortiert, be- und verarbeitet werden. Und das kann noch etwas dauern.

Also nur ganz hurtig ein paar Stichpunkte:

  1. Unser Urlaub ist seit gut zwei Wochen vorbei und er war wunderschön. Zelten mit drei Rüben ist nicht nur möglich, sondern macht (über weite Strecken…  ) auch richtig Spaß.
  2. Ich fotografiere weiterhin „meine“ Neugeborenen, und ich finde diese kleinen Menschendinger einfach nur genial.
  3. Unser Jüngster hat vorgestern, während unseres Aufenthaltes im Badehaus, seinen ersten Milchzahn verloren und nun ist er definitiv bereit für die Schule. (Eigentlich albern, diese Assoziation, aber… irgendwie gehört die Zahnlücke zur Schuleinführung dazu wie die Zuckertüte. Naja. Fast.)
  4. Diese Woche habe ich meine Schulfreundin und ihre Familie besucht, viele Fotos von ihren beiden Mädels gemacht und festgestellt, daß wir uns nun fast auf den Tag genau 30 Jahre lang kennen und fast ebenso lange miteinander befreundet sind. Wahnsinn.
  5. Dieser Besuch und ein langes Gespräch weckte in mir den – latent vorhandenen – Wunsch, mit Laufen anzufangen. Ihr lest es hier, ihr seid meine Zeugen. Momentan bin ich noch auf der Suche nach den passenden Laufschuhen, dann aber soll es losgehen. Ja… ich… Frau Magrat als militanter Sportmuffel… nun ja. Ich halte euch über die Durchführung sowie die Überwindung meines inneren Schweinehundes – hoffentlich buchstäblich – auf dem Laufenden. 

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~ Einen Tag später… ~

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(Oh Mann, ich bekomme nicht mal den Artikel fertig, in dem ich darüber schreibe, daß ich nicht zum Schreiben komme…)

 

 

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~ Ein weiterer Tag ist vergangen… ~

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So. Jetzt aber:

  1. Gestern durfte ich mit ca. 4 Kilogramm Kamera+Objektiv vom Feinsten bei einer Hochzeit mitfotografieren. Quasi als Trockenübung. Zum Lernen, Testen, Gucken, Staunen, Ausprobieren. Spaß hat es gemacht. Und den Muskelkater heute nehme ich dafür gerne in Kauf… (Und die Aufregung und der Hochzeitsfotografen-Albtraum in der Nacht davor sind nun fast vergessen… )
  2.  Heute ist außerdem der Stichtag für den Tamron Extreme-Test… leider ist das Formular schon geschlossen, obwohl eigentlich noch bis Mitternacht Zeit ist, sein Bild hochzuladen. Es soll ja Leute geben, die das tatsächlich erst auf den letzten Drücker machen, nicht? *hüstel* (Hier auf Flickr könnt ihr mal schauen, welche drei Bilder ich dafür ausgewählt habe… und für eins davon muß ich mich nun noch entscheiden…) Zum Test später mehr.
  3.  Und wißt ihr, worauf ich mich schon seit Wochen freue? Auf Alphaville. Genauer gesagt, auf ihren Auftritt hier in der Stadt. (Dafür nehmen wir sogar das Volksfest drumherum in Kauf, und das will was heißen!) Und wißt ihr, wann es losgeht? In nicht mal mehr 2 Stunden!!! Whoooooohaaaaaaa!!!

 

Ich.. äh… muß weg.

 

[Magrat am Meer] – Tag 12. Die Heimreise –

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Zugegeben, ein wenig gedrückt hab ich mich vor diesem Artikel schon. Es hat so etwas Endgültiges. Mit dem letzten, dem allerletzten Urlaubsartikel ist unser schöner Ostsee-Urlaub nun wirklich zu Ende… Aber was muß, das muß. Also wollen wir mal:

Unsere Heimreise von der Insel Rügen zurück in den Norden Thüringens gestaltet sich meist folgendermaßen: Wir nehmen uns immer ganz fest vor, schon am Vorabend zu packen und die ersten Sachen im Auto zu verstauen. Allerdings haben wir das noch nie geschafft. Der Morgen am Tag der Heimfahrt beginnt daher immer recht hektisch. Irgendwann ist es aber soweit, wir gehen zum hundertsten Mal alle Zimmer / Schränke durch, um nicht doch noch irgendetwas zu vergessen, laufen (gefühlte) tausend Male die Treppen rauf und runter, bis dann irgendwann tatsächlich alles verstaut, abgewaschen, weggeräumt, gefegt ist. Schnell noch die Schlüssel abgeben und die Brötchen bezahlen und dann – geht es los.

Von der Insel herunterzukommen, ist ja oft mühsam, überall staut es sich. Dieses Mal aber klappt es relativ zügig, nur direkt vor der neuen Rügenbrücke kommen wir fast zum Stehen. Das ist gut, denn so kann ich ein paar Bilder vom Beifahrersitz aus knipsen:

Wolkenhimmel
Wolkenhimmel

Als wir irgendwann die Brücke erreicht und die Insel hinter uns gelassen haben, fahren wir nicht etwa schnurstracks nach Hause, wie man vielleicht annehmen könnte, nein, jetzt steht erst noch ein Besuch im Meeresmuseum an. Wie jedes Jahr vergessen wir, wo genau das Museum ist und irren ein wenig durch die Altstadt von Stralsund:

Stralsund
Stralsund

Irgendwann aber sind wir da. Hier kennen wir uns mittlerweile gut aus, wissen, welches Aquarium wo zu finden und sehen sofort, wenn etwas neu dazu gekommen ist. Das Museum ist in den altehrwürdigen Mauern des ehemaligen Katharinenklosters untergebracht. „[Magrat am Meer] – Tag 12. Die Heimreise –“ weiterlesen

[Magrat am Meer] – Tag 11 –

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Der Tag vor der Abreise wurde noch einmal aufregend. Es war der einzige Tag, an dem es einmal nicht unerträglich heiß war und ab und zu nieselte es sogar. Das war unser Tag! Wir starteten nach dem Frühstück und fuhren nach Prora. Unser Ziel war der „Koloss von Prora“, das nie vollendete KdF-Bad, so größenwahnsinnig und abartig wie einstmals seine Erbauer. Es ist so grotesk und bizarr in seinen Ausmaßen, daß einem übel werden kann.

Vor Jahren hatten wir hier diverse Museen besucht, so daß wir einen Bruchteil des Gebäudekomplexes auch schon von innen sahen. Es war wie ein gestaltgewordener Albtraum. Unzählige, nie endende Gänge, Treppen, Zimmer, Türen, Türen, Türen…

Anders als die Jahre zuvor näherten wir uns diesmal von der anderen Seite, so daß wir am weniger besuchten und noch heruntergekommeneren Teil des Seebades entlangliefen:

Prora. KdF-Bad III
Prora. KdF-Bad III

Langsam fing es an zu nieseln. Die Leute am Strand packten ein und gingen, als wir kamen. Das bisschen Wasser von oben konnte unsere Rüben nicht davon abhalten, direkt neben der Kaimauer am Ufer herum- und einige Meter in die Ostsee hineinzulaufen.

Unser Mittlerer war irgendwann pitschnaß. Natürlich hatten wir alles mitgenommen. Alles. Aber keine Wechselsachen. Und wir wollten doch anschließend unbedingt noch ins Eisenbahnmuseum ganz hier in der Nähe. Das ging so natürlich nicht. Wir beschlossen, die fünf Minuten bis zu Wolfgangs Fundgrube zu fahren, in der Hoffnung, dort auch ein T-Shirt und eine kurze Hose für Jungs zu finden. Was für ein Laden! Hier findet man alles! Jedenfalls alles Mögliche. Ob Taucheranzüge oder Damenunterwäsche, Angelzubehör oder Strandspielzeug, Militärklamotten oder brauchst du schnell noch ein 6 Personen-Zelt – kein Problem. So hatte sich unser Mittelkind auch gleich in eine Mütze verliebt. So eine olivgrüne, mit Plüsch und Ohrenklappen, die man als Panzerfahrer im Winter aufsetzt. Die mußte er haben. Klar, wir sind ja keine Unmenschen. Trocken wurden seine Sachen davon aber auch nicht. „[Magrat am Meer] – Tag 11 –“ weiterlesen

Post. Fast aus Afrika.

Im Briefkasten wartete heute eine Überraschung auf mich.

Genaugenommen weiß ich natürlich gar nicht, ob sie auf mich gewartet hat, denn Postkarten sind von Natur aus nicht sehr redselig. Und es war ja auch gar nicht ich, die sie da herausholte, sondern mein lieber Mann. Aber daß sie für mich bestimmt war, das weiß ich.

Die wunderschöne Karte samt lieben Urlaubsgrüßen kam nämlich von der Katja, die diesmal ganz fleißig war und vor lauter Postkartenschreiben vermutlich zu nix anderem mehr kam. Das passiert, wenn man so gierige Leser hat… ;)

Liebe Urlaubsgrüße...
Liebe Urlaubsgrüße...

Ein ganz großes, dickes Dankeschön, Katja! teddy3: