Da war doch noch was…

Weihnachtsplätzchen - vegan und glutenfrei

Hier bei mir ticken die Uhren ja bekanntlich anders, daher ist es noch immer so ein bisschen weihnachtlich. Also… ich hoffe, ihr hattet ein schönes Fest, kommt gut rein ins neue Jahr, bleibt gesund, seid nett zueinander, macht was draus.

Ach ja, ich habe es auch dieses Jahr wieder getan: Ich habe geb*cken. Weihnachtsplätzchen. Weil sie Pflicht sind. Diesmal nicht nur glutenfrei, sondern auch vegan. Ging prima. Naja, stimmt eigentlich nicht. Ging nur mit viel Gefluche meinerseits. Am Ende aber waren sie eßbar UND lecker:

So. Das war knapp. Das war bestimmt die längste Blogpause, die ich je eingelegt habe. Die Reanimation ist nun aber hoffentlich gelungen, dem Blogtod sind wir gerade noch rechtzeitig von der Schippe gehopst.

Gehabt euch wohl.

Bis nächstes Jahr!

Unsere rauschende Silvester-Party

…möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Bereits am frühen Morgen waren die Rüben aufgeregt und sprangen unablässig in der Wohnung herum: „Wann hängen wir die Girlanden auf?“ „Können wir schon ein Tischfeuerwerk anzünden?“ „Können wir einen Film gucken?“ „Wann schmücken wir?“ „Kann ich schon eine Luftschlange haben, nur eine einzige?“

Und wir immer so: „Nein.“ ;)

Immer alles schön der Reihe nach, nämlich lecker Frühstück, ein bisschen aufräumen, dann durften sie einen Film gucken, danach hängten wir unsere Girlande auf, die schon einige Jahre auf dem sprichwörtlichen Buckel hat, und als es irgendwann auf den Abend zuging, durfte unser Mittelkind endlich, endlich seine geliebten Luftschlangen in der Stube verteilen. Die meisten landeten erst einmal im Weihachtsbaum, der feiert nämlich immer mit.

Silvester-Girlande
Silvester-Girlande

Zum Abendbrot gab es Raclette, genau wie letztes Jahr, als wir das zum ersten Mal ausprobierten. Wir finden es nach wie vor toll und mittlerweile sind die Rüben sogar recht vernünftig, so daß man so ein heißes Ding auf den Tisch stellen kann, auch ohne, daß man vor lauter Angst und Aufregung einen Herzkasper riskiert.

Raclette
Raclette

Danach kam der gemütl… der entspann… der rauschende Teil der Party: Die Rüben trinken Kindersekt aus richtigen Sektgläsern, ich gieße mir ein RedBull ein – zur Feier des Tages mit Eiswürfel – und mein lieber Mann trinkt einen Becher Glühwein. Dazu gibt es ein bisschen Knabberzeug und wir schauen alle zusammen die Silvester-Klassiker wie „Mr. Bean“, „Ein Herz und eine Seele“ und eigentlich auch das unvermeidliche „Dinner for One“, doch wenn mich nicht alles täuscht, haben wir das diesmal irgendwie verpaßt, daher:

Zwischendurch wird immer mal ein Tischfeuerwerk gezündet, überall fliegen kleine Plastik-Schornsteinfeger und tolle Kreisel herum und es flackert ab und zu ein kleiner Streit unter den Geschwistern auf.

Außerdem hatte ich die überaus witzige Idee, mein Handy auf’s Aquarium zu stellen und alle 10 Minuten ein Foto im Bildfolgemodus zu machen:

Couch-Watching
Couch-Watching

Eigentlich wollten wir schon eine Stunde vor Mitternacht hinunter auf die Straße, um das Feuerwerk-Rudiment vom Vorjahr abzufeuern (damals lag um Mitternacht eine Rennmaus im Sterben und die Stimmung war einfach nicht nach Feuerwerk, so daß wir dieses Jahr nix Neues holen brauchten). Aber da die Rüben so lange bummelten, bis es sowieso kurz vor Zwölf war, konnten wir uns das schenken. Ich war nicht traurig darüber… Allerdings war in der Zwischenzeit der Jüngste eingeschlafen. Unweckbar.

So ging das alte Jahr und das neue war plötzlich da. Einfach so. Schnell stieß ich mit einem Schokobecher voll Eierlikör mit meinem Mann an und während er und die beiden Großen hinuntergingen, schlief der Jüngste friedlich auf der Couch und ich konnte – nicht weniger friedlich – meine Fotos machen.

P.S. Als der Jüngste in den frühen Morgenstunden in unserem Bett aufwachte, fragte er leise: „Was ist denn mit dem Feuerwerk…“ „Das ist schon lange vorbei, du hast geschlafen.“ antwortete ich. Und er darauf: „Ach Mann…“ Sprach’s und schlief friedlich weiter. :)

Möge dies ein Omen sein und das Jahr ein ebensolches werden – durch und durch friedlich.

Silvester-Feuerwerk in Nordhausen

Ich mag ja kein Silvester-Feuerwerk. Also ja, schön bunt, und die Lichter und Farbenspiele am Himmel, das ist schon toll, aber ich mag die damit meist verbundene Knallerei und die vielen, verschiedenen Pfeiftöne nicht. Daher mag ich auch nicht gerne mit rausgehen um Mitternacht, sondern ziehe es stattdessen vor, mir alles Mögliche am offenen Fenster abzufrieren und ein paar Fotos zu machen. Dafür baue ich schon mindestens eine Stunde vorher das Stativ auf und mache die Kamera schußbereit, damit es dann rechtzeitig losgehen kann.

Diesmal hatte ich mein Tokina Makro drauf (Tokina ATX 2,8/100 Pro D Macro AF Objektiv für Canon) und ich hätte mir gewünscht, ein richtiges Stativ zu besitzen, mit dreh- und schwenkbarem Kopf, und nicht diesen Krampf von Stativ, den ich mein Eigen nenne. Aber gut, man kann nicht alles haben.

Problematisch fand ich (wieder einmal) die dicke Wolkenschicht und all den Rauch des sinnfrei verpulverten Geldes, da das – zusammen mit der Straßenbeleuchtung – eine sehr seltsame Lichtstimmung gibt.

Für die Fotos probierte ich verschiedene Belichtungszeiten (von 1.3 bis 20 sec) und unterschiedliche Blendenzahlen aus, alles bei ISO 100, um erhöhtes Bildrauschen zu vermeiden. Nachbearbeitet hab ich sie mit Lightroom.

Alle Fotos vom Silvester-Feuerwerk findet ihr in der Galerie.

Silvester, war das nicht dieser Tag, wo…

… es laut wird und ständig knallt und man sich jedesmal fast zu Tode erschreckt?

… man ganz allein zuhause sitzt?

… um Punkt Mitternacht ein Haustier im Sterben liegt?

… man versucht, kyrillische Buchstaben zu entziffern, obwohl man erst in der 2. Klasse ist?

… man bei einer Freundin übernachtet und sich die ganze Zeit nur zofft?

… man aus Verzweiflung so viel Wein aus schmutzigen Gläsern trinkt, bis einen die Knaller, die direkt neben einem explodieren, nicht mehr erschrecken, weil man sie nicht mehr wahrnimmt?

… man eine Viertelstunde vor Mitternacht aus Protest ins Bett geht mit dem coolen Spruch „So’n Dummheitskrom… das bruch‘ ich nich!“ auf den Lippen?

… man im Saal eines Ostseehotels inmitten von Rentner-Heerscharen ein unheimlich langweiliges Silvesterprogramm erleiden muß, aber trotzdem glücklich ist?

… man schon wieder allein zuhause sitzt?

… es eine echte Erleichterung ist, wenn jemand in der Familie plötzlich krank wird, weil man dann einen guten Grund hat, eine Einladung zur Silvesterfeier abzusagen?

… es eine echte Erleichterung ist, wenn jemand in der Familie plötzlich krank wird, weil man dann einen guten Grund hat, einen sich selbst eingeladen habenden Silvestergast wieder auszuladen?

… Kinder bis kurz vor Mitternacht durchhalten, um dann doch noch einzuschlafen und wenn man sie zum Feuerwerk-Angucken wachrüttelt, kommt nur ein schwaches „Is‘ wohl..?“

… man Geld dafür ausgibt, damit Pappe, bunter Plastikmüll und Dreck im ganzen Wohnzimmer / auf der Straße herumliegen und das trotzdem alle irgendwie toll finden?

… einem in kaltem Wasser erstarrte Klumpen zuvor flüssigen und unheimlich heißen Bleis zwar unumstößlich vorhersagen, was einem im kommenden Jahr alles widerfahren wird, man aber trotzdem bisher weder Mutter/Vater von doppelten Zwillingen geschweige denn Zeuge einer Alienlandung auf dem Nachbargrundstück geworden ist?

Na, wie auch immer. Nicht alles oben beschriebene ist mir selbst passiert, soviel sei gesagt. Als Zweckpessimist male ich mir gerne schon vorher aus, was so alles auf uns zukommen wird, an Silvester, und auch sonst. Meistens liege ich damit voll daneben und das ist auch gut so.

Was auch immer dieser Tag für euch sein mag, ich wünsche euch alles Gute für das kommende Jahr, vorallem aber bleibt gesund. Der Rest paßt dann schon… (hab ich das heute schon einmal in einem Kommentar geschrieben…? *grübel* Na, macht nix.)

Und nicht vergessen: Immer schön die Ohren steif halten!

Damhirschkuh
Damhirschkuh

Käsebraten am Spieß…

… so nannte man wohl – laut Wikipedia – „Raclette“ bei Johanna Spyris „Heidi“.

Bislang sind wir ja auch gut ohne so einen Tischgrill mit heißer Platte ausgekommen. Wie gesagt – bis jetzt.

Nachdem unsere Große nämlich nach einer Geburtstagsfeier ganz begeistert vom Raclette erzählte, beschlossen wir, das Ganze einmal auszuprobieren.

Also wurde für die Silvesterparty das Gerät von den Großeltern geholt und diverser Kühlschrankinhalt klein gehäckselt:

„Käsebraten am Spieß…“ weiterlesen

Gutes Neues…

Ich weiß natürlich nicht, ob es ein Gutes wird, dieses Neue. Ich hoffe es aber und auf jeden Fall wünsche ich es allen meinen Lesern, Besuchern, Kommentatoren.

Als es Null Uhr schlug, stand ich hilflos neben meiner Großen, die eine kleine, sterbende Rennmaus in ihren Händen hielt und jämmerlich weinte. Es war die Ausreißer-Maus, die einige Tage unsere Wohnung unsicher gemacht hatte. Zu viel Streß und zu wenig Futter, vielleicht auch das falsche, wer weiß, wovon sich so ein kleines Tier ein paar Tage lang ernährt, zumal dann, wenn sie einige Zeit im Schrank unter der Spüle verbringt, dem mit der Kindersicherung, wegen der Chemikalien, der aber an der hinteren Seite – zur Wand hin – offen ist.

So sollte ein neues Jahr nicht anfangen, aber manchmal tut es das einfach. Ungefragt.

Davon abgesehen verlief unsere kleine Silvesterfeier – bis etwa eine Viertelstunde vor Mitternacht – sehr harmonisch, lustig, gemütlich. Mit Raclette und OTTO-Filmen, Tischfeuerwerk und Schnee, Kinder-Bowle und vielen Fotos, von denen ich einige in den nächsten Tagen zeigen werde.

In diesem Sinne – ein gutes Neues!