Zwölf 2010 | Dezember

dezember

Nun wird es Zeit für das letzte Bild. Zwölfmal tigerte ich dieses Jahr in den Nordhäuser Stadtpark, um das Wehr zu photographieren, den kleinen Wasserfall mit der Fischtreppe, den die Zorge hinab fließt und die Forellen hinauf müssen.

Eigentlich sollte dieses Dezember-Bild ein richtig winterliches werden, schließlich hat es ja bereits Ende November zu schneien angefangen, die Chancen standen also gut. Nicht aber meine Chancen, rechtzeitig in den Park zu kommen, da ständig etwas dazwischen kam. Aber heute hat es geklappt, war ja auch höchste Zeit, denn schon morgen ist „Einsendeschluß“ bei Janas Fotoprojekt „Zwölf 2010″… und hier ist es nun:

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Und es geht weiter, denn Jana will dieses erfolgreiche Fotoprojekt auch nächstes Jahr wieder starten, und ich werde wieder dabei sein (wenn ich nicht die Anmelde-Frist verpasse… ;) ). Noch bin ich ein wenig am Grübeln, welches Motiv ich wählen werde, aber höchstwahrscheinlich wird es, wie ich schon hier und da andeutete, wieder das Wehr sein, dieses Mal aber – Haltet euch fest! – von der anderen Seite! (Ich bin da eben sehr flexibel… *hust* )

Für dieses Motiv gibt es übrigens ein historisches Vorbild, welches ich in den Untiefen einer alten – einst in einem verlassenen Keller herumliegenden, längst in Vergessenheit geratenen – Foto-Schachtel fand (das Bild stammt vermutlich aus den 50er Jahren, so genau weiß ich es aber leider nicht): „Zwölf 2010 | Dezember“ weiterlesen

Zwölf 2010 | November

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„Was für ein Unterschied!“ – dachte ich vorhin, als ich das Oktober- mit dem Novemberbild verglich. Wo im Oktober noch alles grün und lebendig aussah, ist nun alles kahl. Das Laub lümmelt sich längst faul auf dem Boden, die Hagebutten hängen rot und leise an den Büschen und das Wasser der Zorge fließt wie eh und je das Wehr hinab.

Es ist kalt. Ich trage meinen albernen Schal dreimal um den Hals geschlungen, das Gesicht zur Hälfte verhüllt, den Mund voller Wollflusen. Hauptsache, der Wind zwickt nicht so in Ohren und Nase.

Mein lieber Mann hatte mich heute vormittag gefragt, ob wir „ans Wehr“ wollen. Hach… schön ist das, wenigstens einer… die Rüben verdrehen nur immer die Augen, wenn sie mit Mama in den Park müssen. Die Armen… Haha…aber nächstes Jahr! Nächstes Jahr geht es wieder ans Wehr. Ich habe nämlich beschlossen, daß es auch im „Projekt Zwölf 2011“ mein Motiv sein soll. Allerdings – wahrscheinlich – von der anderen Seite aus fotografiert. Wegen der… Abwechslung.

Aber – wahrscheinlich – wird es nächstes Jahr noch ein zweites Motiv geben. Ich habe mich nämlich auf einem unserer letzten Ausflüge in die Erdfallseen bei Liebenrode verliebt. Wenn man das so sagen kann. Allerdings hätte ich bis Januar gerne – seufz – mein Lieblingssuperweitwinkelobjektiv. Nun ja.

So sieht es übrigens aus, wenn ich meine Kamera mittels Gorillapod auf das Geländer am Wehr im Stadtpark gepflanzt habe:

The Making-of Novemberbild
Novemberbild | The Making-of

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Zwölf 2010 | Oktober

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Draußen ist wie verrückt Herbst, die Sonne scheint, der Himmel ist blau, das Laub bunt, die Kastanien werfen sich einem vor die Füße, die Tiere im Stadtpark sind allesamt gierig, sie wollen sich wohl – genau wie wir – noch eine ordentliche Speckschicht für den bevorstehenden Winter anfuttern, und überhaupt und sowieso … es ist Zeit für das Oktoberbild.

Während unser Mittelkind einen Luftartistik-Workshop besucht, machen wir uns auf den Weg in den Park. Im Gepäck mein niegelnagelneues Objektiv, welches gestern pünktlich geliefert wurde und nun natürlich ausgiebig getestet werden mußte. Allerdings habe ich damit nicht das Wehr geknipst, weil es ja eine andere Brennweite hat und somit der Bildwinkel nicht mehr gestimmt hätte. Aber nachdem das Bild (oder genauer 15 Bilder) vom Wehr im Kasten war, wurde schnell das Neue draufgeschraubt und es ging los… dazu aber später mehr. Ein wenig schade war, daß unmittelbar nach meiner Knipserei, grad als ich weitergehen wollte, zwei Angler durch’s Bild stiefelten. Nur eben nicht durch meins, ich war ja schon weg…

Alle Projekt Zwölf 2010 – Bilder gibt es natürlich auch in der Galerie zu sehen.

Zwölf 2010 | September

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Wie die Zeit vergeht… könnte man eigentlich jedesmal schreiben. Ist ja auch so. Aber noch ist alles grün, nur wer ganz genau hinschaut bemerkt, wie sich langsam die Blätter zu verfärben beginnen. Noch drei Bilder und das Jahr ist um und damit auch Janas Projekt Zwölf 2010. Aber sie ist schon fleißig am Basteln und Überlegen und so, wie es aussieht, wird es auch ein Projekt Zwölf 2011 geben. Dann aber mit einem neuen Motiv, ich bin schon am Grübeln…

Am Wehr | September
Am Wehr | September

Alle Projekt Zwölf 2010 – Bilder gibt es in der Galerie zu sehen.

Zwölf 2010 | August

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Der olle August… nu isser da. Nein, eigentlich schon fast bald wieder vorbei, denn da das Juli-Bild so spät dran war, kommt nun auch das August-Bild ein klein wenig später, um den Abstand wieder etwas anzugleichen. Trotzdem – allzuviel hat sich nicht getan. Kein Hochwasser ließ die Zorge über die Ufer treten und auch die Hitzewelle ist längst vorbei. Alles ist ruhig und grün und satt. Nur die Kastanienbäume im Park, die aber auf dem Bild nicht zu sehen sind, verheißen nichts Gutes: Braun und fleckig sind die Blätter, die noch nicht herabgefallen sind. Keine einzige Kastanie ist zu sehen… Ich kenne mich nicht aus damit, vermute aber mal, daß hier wieder die Rosskastanienminiermotte zugeschlagen hat.

Wie auch immer, hier nun mein August-Bild:

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Und hier alle Projekt-Bilder im Überblick…

Zwölf 2010 | Juli

  Bild im Verzug… Normalerweise mache ich meine Zwölf 2010-Bilder immer in der ersten Woche eines Monats. Doch diesmal wurde daraus nix und dann war auch schon Urlaub. Aus dem Urlaub zurück ging es bald in den Stadtpark, ans Wehr. Der erste Tag, an dem es endlich wieder einmal geregnet hatte…

 

Leider hatte ich an diesem Tag meinen Gorilla(pod) zuhause vergessen, so daß ich diesmal … mir fällt das Wort nicht ein… mit der Hand gehalten… wie sagt man denn… na, Ihr wißt schon, was ich meine… das heißt doch nicht freihändig? Freihändig würde ja bedeuten, ich hätte die Hände frei… Ach… also ohne Stativ. So.

Deshalb also machte ich nicht allzu viele Bilder, außerdem tröpfelte es etwas, das wollte ich meiner Kamera nicht allzu lang zumuten. Darum ist mein Juli-Bild nicht ganz so geworden, wie es sollte… der Himmel etwas „ausgebrannt“ und das Wasser… naja. 

Nun dauert es ja nicht mehr lange, dann gehts schon an’s August-Bild…