Das Bild hängt – 4

Es gibt so Orte, an die es einen immer wieder zieht. An denen man Kraft schöpft, und wo man immer wieder etwas Neues entdecken kann. 

Liebenrode ist so ein Ort. Und was gibt es Schöneres, als wenn zwei meiner Liebenrode-Bilder als Fine Art Print – gedruckt auf Leinwand – ihren Platz finden, und das nicht irgendwo, sondern… in Liebenrode! 

Danke fürs Zeigen-Dürfen, liebe Jhördis 

Liebenrode,Kunstdruck,Foto-Leinwand 

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Foto des Tages

Nachwuchsfotograf

Nach einem seltsam nervigen Start in den Tag und einem grummelig-machend-nervigen Anruf am Mittag (beides weckte – wie schon so oft – das Verlangen in mir, die eine Sache sofort und für immer und ein für allemal hinzuwerfen), fuhren wir heute nachmittag bei schönstem Vorfrühlingswolkenhimmelblau dorthin, wo es eigentlich immer schön ist, wohin es sich zu jeder Jahreszeit zu gehen lohnt, ob mit oder ohne Kamera – an die Erdfallseen in Liebenrode, ganz hier in der Nähe. Hach, ich liebe es… und gut, daß ich heute mein Superultramegaweitwinkelobjektiv dabei hatte, denn der Himmel, die klare Luft und die wahnwitzig schönen Spiegelungen der (noch) kahlen Bäume in den runden Seen waren einfach bombastisch.

Und dann zu sehen, wie die jüngste Rübe mit meiner alten Canon EOS 1000D ihre ersten Fotos macht – unbezahlbar:
Nachwuchsfotograf

Gestern erst habe ich einen Schwung Liebenrode-Bilder vom März letzten Jahres bearbeitet – ich zeige sie euch in Kürze. Darauf spielen die Seen nur eine untergeordnete Rolle, denn Hauptthema waren diesmal Bäume und etwas, was in mir immer ein irgendwie ungutes Gefühl hervorruft – aber davon später mehr.

Wir müssen mal raus…

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… raus an die frische Luft, ein bisschen bewegen, draußen, in der Natur!


So klingt es regelmäßig am Wochenende. Raus, klar, aber wohin? Während der Jüngste „in den Park, wo die kleinen Schäfchen sind und die Ziegen und der neue Esel!“ möchte, unken und maulen die anderen beiden Rüben nur. Der Mittlere will „in den anderen Park, wo das große, alte Haus steht, was so kaputt ist und wo wir den Geheimgang suchen müssen!“, aber da waren wir die letzten paar Male schon und da war der Geheimgang auch schon nicht auffindbar. Vermutlich weil er geheim ist. Und die Große will nur eins, nämlich ins Schwimmbad. Aber zu fünft mal eben ins Schwimmbad, das kostet nicht nur Geld, sondern vorallem auch Nerven und Zeit.

Weil uns letzten Samstag partout nix einfallen wollte, schnappte ich mir so eine Informationsbroschüre für den Landkreis, die man einmal im Jahr kostenlos erhält und in die eigentlich nie jemand reinschaut. Blätterte ein wenig drin herum, sah ein schönes Bild von einem See, fand heraus, daß das gar nicht so weit weg ist und haste-nicht-gesehn… waren wir da.

Und ich war total begeistert. „Oh… kuckt mal! Die Bäume! Die Farben! Und wie sich das spiegelt!“ Die Rüben so: „Ja. Ganz toll.“

Zwei Stunden brauchten wir, um uns zwei der sechs Erdfallseen anzuschauen,  die entlang des Karstwanderwegs in der Südharzer Gipskarstlandschaft liegen, nämlich den – wie ich nun weiß – „Röstesee“ und den „Mönchsee“, wobei wir letzteren nur von oben betrachtet haben, da es verdammt steil nach unten ging, dieser fast kreisrunde See liegt nämlich in einem trichterförmigen Krater. Oder war es ein kraterförmiger Trichter? Wie auch immer. Den Röstesee hingegen – links auf der Karte – konnten wir komplett umrunden. „Wir müssen mal raus…“ weiterlesen