Her mit dem Wechselsack!

Ja, ich rede schon ewig davon, mir einen zuzulegen und endlich damit anzufangen, meine Filme selbst zu entwickeln. Ich rede schon so lange davon, daß mich mein großes Tochterkind heute sogar fragte, ob ich denn nicht schon einen hätte, einen Wechselsack.

Aber bislang hielten mich verschiedene Umstände und Überlegungen davon ab. Um genau zu sein, hielten sie mich bis heute davon ab. Denn vorhin habe ich meinen letzten Rollfilm vom Fuji-Bildercenter abgeholt. Dabei geschah DAS:

Eine Art Mitarbeiterin pfriemelt meinen fertig entwickelten, nicht zerschnittenen ( ich schneide selbst) Rollfilm aus der Filmtasche, hält ihn hoch und fragt den immer grummeligen Ladeninhaber unsicher, was der denn koste? „Zwei-fünfundfünfzig, noch. Ab nächstem Jahr wird’s teurer.“ erfahren sie und ich im selben Moment. Ich sage „Ach. Wieviel?“ „Drei-fünfundneunzig!“ Daraufhin stelle ich laut fest, daß das viel sei. Und dann kommt er. Der Spruch. Der, den ich nicht mehr hören kann. „Tja, es wird alles teurer, junge Frau.“

Hah! Ich fand das frech. Ich war ja schon gewohnt, daß man es dort nicht so mit Kundenfreundlichkeit hat, und daß es einigen Mitarbeitern unheimlich schwerfällt, einen Film zusammenzurollen, ohne daß er hinterher aussieht, als hätte ein Forensik-Team hier ganze Arbeit geleistet, aber das?

Nun gut. Ab jetzt wird selbst entwickelt. So einfach ist das. Naja, oder so schwierig, denn ich habe das ja noch nie gemacht. Da ich aber schon viele gute Links von netten Bloggern und Twitterern erhalten habe und sich auch auf youtube viele interessante Videos zum Thema Filmentwicklung finden lassen, werde ich das irgendwie irgendwann auch hinbekommen. Hoffe ich.

Der Wechselsack (als Dunkelkammer-Ersatz) sowie ein Startset für Mittel- und Kleinbildformat ist nun bestellt, und demnächst wird es hier die ersten Berichte geben. Ich bin jedenfalls schon gespannt. Und sollte ich tatsächlich alle Filme versauen, werde ich aus ihnen immer noch Filmdosen-Lichterketten basteln können (man soll ja immer das Positive sehen).

Oder habt ihr noch andere tolle Ideen, was man aus vermurksten Negativstreifen machen könnte? Ich sammle schon mal eure kreativen Vorschläge, damit mich die ersten (recht wahrscheinlichen) Fehlversuche nicht in tiefe Depressionen stürzen… :frog2:

Zwölf 2010 | November

november

„Was für ein Unterschied!“ – dachte ich vorhin, als ich das Oktober- mit dem Novemberbild verglich. Wo im Oktober noch alles grün und lebendig aussah, ist nun alles kahl. Das Laub lümmelt sich längst faul auf dem Boden, die Hagebutten hängen rot und leise an den Büschen und das Wasser der Zorge fließt wie eh und je das Wehr hinab.

Es ist kalt. Ich trage meinen albernen Schal dreimal um den Hals geschlungen, das Gesicht zur Hälfte verhüllt, den Mund voller Wollflusen. Hauptsache, der Wind zwickt nicht so in Ohren und Nase.

Mein lieber Mann hatte mich heute vormittag gefragt, ob wir „ans Wehr“ wollen. Hach… schön ist das, wenigstens einer… die Rüben verdrehen nur immer die Augen, wenn sie mit Mama in den Park müssen. Die Armen… Haha…aber nächstes Jahr! Nächstes Jahr geht es wieder ans Wehr. Ich habe nämlich beschlossen, daß es auch im „Projekt Zwölf 2011“ mein Motiv sein soll. Allerdings – wahrscheinlich – von der anderen Seite aus fotografiert. Wegen der… Abwechslung.

Aber – wahrscheinlich – wird es nächstes Jahr noch ein zweites Motiv geben. Ich habe mich nämlich auf einem unserer letzten Ausflüge in die Erdfallseen bei Liebenrode verliebt. Wenn man das so sagen kann. Allerdings hätte ich bis Januar gerne – seufz – mein Lieblingssuperweitwinkelobjektiv. Nun ja.

So sieht es übrigens aus, wenn ich meine Kamera mittels Gorillapod auf das Geländer am Wehr im Stadtpark gepflanzt habe:

The Making-of Novemberbild
Novemberbild | The Making-of

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Projekt 52 | 51 „Zeitkapsel“

So. Der Countdown läuft. Schon ist das letzte Wochenthema für dieses Jahr gezogen, aber ganz soweit bin ich noch nicht, darum heute erst einmal mein Beitrag für das Thema „Zeitkapsel“.

Nun ist ja „Zeitkapsel“ so ein Begriff. Wikipedia lehrt uns…

Eine Zeitkapsel ist ein Behälter zur Aufbewahrung von Dingen für eine bestimmte Zeit, der erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervalls von Personen geöffnet wird oder werden darf, mit dem Zweck, zeittypische Dinge an die nächsten Generationen weiterzugeben.

„Projekt 52 | 51 „Zeitkapsel““ weiterlesen

Rätselbild

Rätselbild
Rätselbild

Schon erraten, was es ist?

Kleiner Tipp: Dieses Bild entstand während unseres Ostsee-Urlaubs mit Hilfe von Kameraeinstellungen, die jeder Beschreibung spotten.

Der Gewinner bekommt – sagen wir mal – ääääh – vielleicht – einen Link, unter dem er sich DIESES TOLLE BILD in voller Auflösung herunterladen kann!  :-D

Auf gehts zur nächsten Runde! Keine Angst, es wird nicht schwerer, im Gegenteil…

Da es zugegebenermaßen ein wirklich kniffliges Rätselbild ist, kommt hier das nächste:

Dasselbe Motiv, ein wenig besser erkennbar (hoffe ich).

Rätselbild, die Zweite....
Rätselbild, die Zweite....

Grauenhafter Fund…

Ich wollte doch nur ein paar schöne Bilder betrachten. Auf Google Earth. Weil wir doch immer noch so ein wenig auf Haussuche sind. Aber dazu ein andermal. Jedenfalls bemerkte ich heute erstmals diese kleinen blauen Quadrate, unter denen sich nach einem Klick ein von Google-Usern hochgeladenes Bildchen zur jeweiligen Lokalität verbirgt.

So weit – so gut. „Grauenhafter Fund…“ weiterlesen