Hochzeit auf Burg Hohnstein – Constanze & Frank

Hochzeit auf der Burg

Auf der Burgruine Hohnstein in Neustadt am Harz gaben sich Constanze und Frank das Ja-Wort. In kleiner Runde, in der kleinen, romantischen Kapelle, drinnen schienen die Kerzen für sie, draußen die Sonne.

Nur ja keine kitschigen, gestellten Bilder sollten es sein… das war den Beiden ganz wichtig. Und so begleitete ich sie mit der Kamera… von Ihrer Ankunft und der Begrüßung der Standesbeamtin, durch Ihre Trauung und all die kleinen und großen Momente voller Emotionen bis hin zum traditionellen Ständchen des Burgherrn und die ersten gemeinsamen Bilder als frischvermähltes Paar:

 

 

Danke für’s Zeigen-Dürfen, Ihr Zwei, und alles Liebe für Euch!

 

Mandy Tabatt | Blog

 

 

Für die Brautfrisur sorgte…

Hairstylistin Sandra Wagner aus dem Salon „Modern Line“ (Inh. Anja Fitzenreiter) in der Rautenstraße in Nordhausen

 

Die wunderbaren Ringe der Brautleute schuf…

Goldschmiedin Anne Döring von der „Goldies OHG“ in Bad Lauterberg

 

Den Brautstrauß und das Anstecksträußchen des Bräutigams gestaltete…

 Floristin Frau Schumann vom Blumenhaus „Ewiger Frühling“ in der Bahnhofstraße in Nordhausen

 

Das mittelalterliche Dudelsack-Ständchen brachte und für das anschließende Hochzeitsessen und Arrangement sorgte…

Kai Prengel & Team vom Burggasthof Hohnstein in 99762 Neustadt / Harz

 

Mehr Bilder gibt es im Portfolio auf meiner Webseite mandy-tabatt.de zu sehen…

 

Unverhoffter Ausflug zur Burg Lohra

Burg Lohra

Gestern nachmittag packten wir zwei unserer Rüben ins Auto und fuhren dorthin, wo unser Mittelkind seine Klassenfahrt verbringen wird. Um Ängste abzubauen, nicht nur bei der Mama. Zu wissen, daß man keine halbe Stunde braucht, um dort zu sein und zu sehen, daß es dort wirklich schön ist, tut gut.

Unser Jüngster, für den das alles erst in einem Jahr interessant sein wird, fragte beim Aussteigen nur: „Essen oder kaufen wir hier etwas?“ Wir verneinten spontan (darin haben wir Übung), woraufhin er (ebenso spontan) zu Doctor No wurde. Plötzlich war ihm kalt, alles war doof, wir müssen heim. Sofort.

Da unsere Mission ja eigentlich schon erfüllt war, gingen wir nur noch ein kleines Stückchen Richtung Wald und dann ging es zurück. Auf der Heimfahrt ließ mein lieber Mann die Bemerkung „Da oben sieht man Burg Lohra…“ fallen, was mich wiederum seufzend feststellen ließ: „Da bin ich noch nie gewesen, da müssen wir unbedingt mal hin…“

Etwa zehn Minuten und einen langen, holprigen Weg später waren wir da. Und es war so wunderschön. Blauer Himmel, Sonnenschein, und eine der größten Thüringer Burganlagen, die man einfach so begehen, anschauen, fühlen und erleben kann. Die ältesten Teile stammen aus dem 11. Jahrhundert, seitdem erlebte es eine – nicht nur baulich – wechselvolle Geschichte. In DDR-Zeiten wurde es landwirtschaftlich bewirtschaftet und somit – wie es damals leider üblich war – völlig heruntergewirtschaftet.

Burg Lohra ist seit 1991 ein Projekt des gemeinnützigen Vereins „Offene Häuser“. Ich möchte euch unbedingt deren Webseite (siehe Infobox) ans Herz legen, es ist absolut faszinierend, was diese Leute alles schon bewegt haben!

Unsere Rüben waren beim Anblick der alten Gemäuer und all der Wiesen und Bäume drumherum mindestens ebenso begeistert wie wir. Sofort war klar: Hier müssen wir bald wieder her, mit Picknick-Korb und richtiger Kamera, denn die lag zuhause, ich hatte nur mein Handy dabei. Da mein Nokia N8 (IMHO bestes Kamera-Handy der Welt ever) auch recht ordentliche Bilder macht, kann ich euch trotzdem schon ein bisschen was zeigen: „Unverhoffter Ausflug zur Burg Lohra“ weiterlesen

Ausflug zur Burgruine

Torbogen II

Seltsam ist es ja schon ein wenig, wenn man mit nur einer Rübe unterwegs ist. Zumal, wenn es so selten vorkommt, daß ich mich nicht erinnere, wann mein lieber Mann und ich das letzte Mal allein mit unserem Mittelkind waren. Am Samstag war es jedenfalls soweit, denn die Große war bei der „Oma mit dem Kater“ und der Jüngste bei der „Oma mit dem Bus“. Nach dem Mittag zogen wir also nur zu Dritt los, es versprach, ein entspannter Ausflug zu werden…und genau das wurde es auch. Der Himmel war blau und wolkenlos, die Sonne schien von selbigem hinab, als gäb’s kein Morgen und unser Ziel war die Burgruine Ebersburg, ganz in der Nähe von Nordhausen.

Die Burganlage stammt aus dem 12. Jahrhundert und nur wenig ist von ihr übrig. Das Wenige wirkt nach all der Zeit jedoch noch immer mächtig und beeindruckend. Gut, daß sich seit Jahren die Leute vom medium aevum vitale¹ um den Erhalt und die Restaurierung kümmern. Auch erste archäologische Grabungen fanden in der letzten Zeit statt. Spannend… hab ich euch schon einmal erzählt, daß ich als Kind gerne Archäologe werden wollte? Unser Mittelkind hat ähnliche Ambitionen, auch wenn ihm da momentan noch mehr Dinosaurier-Skelettfunde vorschweben… Aber auch das ist ja gar nicht so weit hergeholt…(wenngleich man damit wohl nicht auf der Ebersburg rechnen darf).

Wir hatten für unser kleines Picknick allerhand eingepackt: Eine große Kanne Kaffee, leckere Kekse, Äpfel und ein paar süße Sachen, schließlich ist der Aufstieg zur Burg recht kräftezehrend. Auf Campingkocher, Würstchen und/oder Erbsensuppe verzichteten wir diesmal aber, das lohnt sich dann doch mehr, wenn wir zu fünft unterwegs sind.

Etwa zwei Stunden hielten wir es aus. Die Sonne versuchte inständig, sich uns ins Gehirn zu brutzeln, nur das wilde Herumgeknipse mit meinen drei Kameras konnte mich davon abhalten, (völlig) verrückt zu werden. Trotzdem war mir anschließend hundeelend. Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislauf… ich bin einfach kein Sonnen-Mensch.

Es war nicht unser erster, ganz bestimmt aber auch nicht unser letzter Ausflug zur Ebersburg. Mein erster Besuch hier liegt bestimmt schon 30 Jahre zurück… damals war die Ruine in schlechtem Zustand und machte somit ihrem Namen alle Ehre, damals war es auch, daß ich den allerersten quicklebendigen Feuersalamander in meinem Leben sah. Manches vergißt man eben einfach nicht… gut, wenn es auch die schönen, kleinen Dinge sind.

 

Bilder direkt in der Galerie betrachten…

¹medium aevum vitale = Verein für lebendiges Mittelalter – Nordhausen / Harz

Weitere Informationen zur Burgruine Ebersburg: www.ebersburg.eu

Projekt 52 | 15.10 „Licht und Schatten“

Wir erinnern uns.. am Wochenende hatten wir einen Ausflug geplant, der uns in einen Streichelzoo mit Abenteuerspielplatz führen sollte. Doch dann kam alles ganz anders… Erst wollte Püppchen hoch hinaus und dann mußte sie feststellen, daß – wie so oft im Leben – Licht und Schatten meist dicht beieinander liegen. (Rein physikalisch ist das schon so, aber das nur nebenbei… )

Als ich sie nämlich von ihrem Klettergerüst gepflückt hatte und sie und die Rüben und wir wieder im warmen Auto saßen, beschlossen wir, doch noch einen kleinen Ausflug zu machen. Und so fuhren wir zur nahe gelegenen Burgruine Hohnstein.

Für Püppchen war es das erste Mal und dementsprechend begeistert war sie auch von all den alten Mauern, dem tiefen Brunnen, der Aussicht und den von Moos bedeckten Felsen.

Sie flitzte hin und her und es gab kein Halten mehr. Plötzlich entdeckte sie eine Schatztruhe! „Projekt 52 | 15.10 „Licht und Schatten““ weiterlesen