Dornröschen Oder: Was in diesem Jahr nicht alles passiert ist

Dornröschen - magratknoblauch - Mandy Tabatt - Der Blog.

Nix dran an so einem Jahr, stimmt’s? Eben noch die aktuellen Weihnachtsbestellfristen für 2015 gepostet, schon ist ein ganzes Jahr vergangen.

Der Blog hat es überlebt, irgendwie. Ich auch. Und was ist nicht alles passiert in diesem 2016!

Ich meine das durchaus ernst – es sind verdammt viele Dinge nicht passiert. Weder bin ich Lottomillionärin geworden ( habe allerdings dieses Jahr auch aufgehört, Lotto zu spielen, also geht das vermutlich in Ordnung), noch haben wir – sagen wir mal ein viertes Kind bekommen (kann man sich ja auch mal drüber freuen, schließlich wäre so etwas Verrücktes doch ziemlich verrückt), wir haben kein Haus gekauft, kein neues Autos, keine Yacht, alle Schützenvereine, Parteien und Karnevalsgesellschaften müssen auch weiterhin ohne uns auskommen und wir haben es auch dieses Jahr nicht auf das Cover fragwürdiger Hochglanz-Onlinemagazine geschafft. 

Und sonst so? Danke der Nachfrage, alles bestens.

Mein Gewerbe als Fotografin habe ich dieses Jahr – nach nicht allzu langer Zeit – eingestampft, ich arbeite nun wieder als freiberufliche Fotodesignerin. Es gibt Dinge, die muß man ausprobieren, und wenn man merkt, daß sie einem nicht gut tun, sollte man sich davon trennen. Hab ich gemacht – es war unheimlich befreiend.

Unsere Rüben wachsen und werden groß – unaufhaltsam, zum Glück – und es ist wahnsinnig spannend, ein Teil davon zu sein.

Unser Kater ist nicht mehr allein – seit April hat er Gesellschaft in Gestalt von Sophie, unserem schneeweißen Schreckgespenst. Ich glaube allerdings, er hatte sich die Sache mit der „zweiten Katze, damit man nicht mehr so allein ist“, anders vorgestellt. 
Würde euch aber auch so gehen, wenn sich ständig jemand laut knurrend und fauchend aus dem Hinterhalt auf euch stürzen und euch in den Pops pieken würde.
Vermute ich.

Schulgeschichten gibt es auch allerhand – eine ganze Rubrik kann ich damit füllen – mach ich vielleicht auch. 

Apropos Rubrik – oder wie wir hier sagen: Kategorie. Dem geneigten Leser sei mitgeteilt, daß heute – in einer wahnwitzigen Blogsäuberungsaktion – alle Kategorie der Vernichtung anheim gefallen sind.
Bedeutet, daß alle Artikel, von Januar 2009 bis Dezember 2015, ins Archiv gewandert sind. 
Alle neuen Beiträge – so es sie geben wird, aber ich gehe jetzt mal davon aus – werden in der Kategorie „Blog“ zu finden sein (tiefsinnig, ich weiß). 

Sollte ich irgendwann einmal viel, viel Zeit haben, werde ich auch die einzelnen Beiträge entkrauten, das wäre nämlich wirklich einmal dringend nötig. „Überflüssige Code-Fragmente, funktionslose Shortcodes, tote Links und wildes Zauberstabgefuchtel wird es bei mir nicht länger geben!“, möchte ich ausrufen. Aber ich möchte mich mal nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.

Ach ja – die Startseite ist, jedenfalls in dem Moment, wo ich diesen Satz hier schreibe, so eine Art „One Page“. Noch immer bin ich nicht ganz sicher, ob mir das nun gefällt, oder nicht. Aber ich gewöhne mich langsam an dieses neumodische Zeug, seine praktischen Seiten hat es auf alle Fälle.

Meine Blogroll hab ich ebenfalls wieder zum Leben erweckt. Wer sich dort entdeckt, das aber nicht so toll findet, möge mir kurz Bescheid geben, dann entferne ich den Eintrag natürlich.

Zu guter Letzt – öhm… hab ich vergessen, was ich schreiben wollte. Ja, die Zeit geht nicht spurlos an uns vorüber, so viel steht mal fest. 

Vielleicht fällt es mir wieder ein, dann schreib ich es hier…

Bleibt dran, bleibt neugierig!

 

 

 

 

 

 

 

Bestellfristen für Weihnachten

Weihnachten

Für meine Kunden: 

Wenn Ihr zu Weihnachten Bilder verschenken möchtet, dann denkt bitte daran, daß nicht mehr allzu viel Zeit bleibt. 

Die Bestellfristen habe ich so von meinem Partner-Labor bekommen, sie gelten für alle Bestellungen, die Ihr direkt über Eure Galerie auf meiner Webseite mandy-tabatt.de vornehmt:

Alle Bestellungen, die an den angegebenen Tagen bis 18.00 Uhr eingehen, werden noch produziert und rechtzeitig zum Weihnachtsfest verschickt.

Fachabzüge: 22.12.2015 (bis 12:00 Uhr)
Fotos: 20.12.2015

Leinwände (30×20, 40×30, 45×30, 60×40, 60×45, 50×50): 19.12.2015
Leinwände anderer Maße: 15.12.2015

Poster: 16.12.2015
Fotogeschenke: 16.12.2015
Acryl-Glas / Alu-Dibond / Forex: 10.12.2015

alles andere: 10.12.2015

Und natürlich die Downloads: 24.12.2015

 

Hochzeit in Ellrich – Anja & Daniel

Mandy Tabatt - Hochzeitsfotografie - Hochzeit Anja und Daniel

Keine große Hochzeitsfeier sollte es sein – keine Gäste, kein Drumherum, die Traurede nur kurz – so hatten sich die Beiden ihre Hochzeit gewünscht, und so war es mit dem Standesbeamten und mir abgesprochen.

Ungewöhnlich? Vielleicht. Ja, ein bisschen schon. Aber gut verstehen kann ich das auch. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum Anja und Daniel gerade mich gefunden und zu ihrer Hochzeitsfotografin auserkoren hatten… wer weiß?

Fest steht, daß es das auch für mich zu etwas ganz Besonderem machte, schließlich war ich an diesem wichtigen Tag eine der wenigen Personen, die die Brautleute auf ihrem Weg ein Stück weit begleiten durften.

Um so schöner, wenn dann obendrein Bilder wie diese entstehen können:

 

Das Bild hängt – 4

Es gibt so Orte, an die es einen immer wieder zieht. An denen man Kraft schöpft, und wo man immer wieder etwas Neues entdecken kann. 

Liebenrode ist so ein Ort. Und was gibt es Schöneres, als wenn zwei meiner Liebenrode-Bilder als Fine Art Print – gedruckt auf Leinwand – ihren Platz finden, und das nicht irgendwo, sondern… in Liebenrode! 

Danke fürs Zeigen-Dürfen, liebe Jhördis 

Liebenrode,Kunstdruck,Foto-Leinwand 

Zum Kunstdruck-Shop


Hochzeit in Greußen – Sandra & Stefan

Neugierig

Anfang Juli traf ich Sandra und Stefan zum ersten Mal – nur noch wenige Tage bis zur Hochzeit, und ich würde sie mit meiner Kamera begleiten. Es dauerte nicht lange, und ich spürte, daß wir einen guten Draht zueinander hatten. Ich erfuhr, daß sie nun schon einige Jahre zusammen sind, und daß es für sie als Paar nicht immer einfach gewesen war. Doch nun endlich war es so weit – sie würden heiraten.

Wir sprachen den Zeitplan durch, überlegten gemeinsam, was ich alles fotografieren würde – von der Ankunft der Gäste bis zur Feier, vom Blumenschmuck und den Ringen bis hin zum Anschneiden der Hochzeitstorte – dazwischen all die vielen Momente, die die Brautleute ja meist gar nicht mitbekommen und dann später auf den Fotos zum ersten Mal sehen, und auch ein Paar-Shooting  – ganz natürlich, ohne hunderterlei Anweisungen – wünschten sich die Beiden.

Bald darauf war es dann so weit – der große Tag war angebrochen, ich war bereits vor Ort, Stefan, der Bräutigam, wartete im Trauzimmer auf seine Sandra, und vor dem Standesamt in Greußen trafen die Familie und die ersten Gäste ein…

Vor der Trauung tabatt_portfolio_hz-sandra-stefan_1024px_11Jul2015_006

 

Der Vater der Braut…

Vater der Braut

 

Und der Bräutigam sieht seine Braut zum ersten Mal im Kleid…

First Look

Zwiegespräch

Für Anna – die Tochter der Braut – war dies ein ganz besonderer Tag: So lange hatte sie darauf gewartet, nun hat sie gerade erfahren, daß heute ihre Einbenennung stattfinden sollte, sie also endlich den gemeinsamen Namen annehmen kann…

 Freude Die Unterschrift Die Unterschrift Die Ringe Der Ring Eine ganz besondere KetteGlückwünsche

Nach der Trauung Nach der Trauung Nach der Trauung Nach der Trauung

Nach der Trauung, den Glückwünschen, dem Reis-Werfen machte sich die Hochzeitsgesellschaft auf nach Lützensömmern, auf dem dortigen Rittergut war man für die Feier bereits bestens vorbereitet…

Hochzeitsfeier Wundervolle Dekoration Beim Kaffee Die Hochzeitstorte Die Hochzeitstorte Ein Moment als Familie Brot und Salz Brot und Salz Wundervolle Dekoration Ein Moment zu Zweit Die glückliche Braut Musik Wundervolle Dekoration Wundervolle Dekoration Wundervolle Dekoration

Ein Gläschen...

 

Um die Gäste während des Paar-Shootings bei Laune zu halten, war ein Bogenschütze angereist…

Der Bogenschütze Der Bogenschütze

 

Ich zog mich also mit Sandra und Stefan und meiner Kamera in die schönen Außenanlage des Rittergutes zurück…

Das Brautpaar Das Brautpaar Das Brautpaar Das Brautpaar

 

Es dauerte gar nicht lange, da hielten es manche Gäste vor Neugier nicht mehr aus…

Neugierig
Die kleine süße Maus ist übrigens Sandras Nichte… ich durfte schon ihre Mama fotografieren, als sie mit Pia schwanger war… und später dann machte ich die Neugeborenenfotos von ihr… es war schön, sie hier wiederzusehen… Wie die Zeit vergeht!
Kleine Nase Kleine Maus
Der Brautstrauß und die Ringe durften zum Abschluß natürlich nicht fehlen…
Der Brautstrauß Die Ringe Der Brautstrauß

Habt vielen lieben Dank, Sandra, Stefan und Anna – es war eine so wunderbare Feier,

ich wünsche Euch alles Glück für Eure weitere gemeinsame Zukunft!

Und auch Dir ein herzliches Dankeschön, liebe Christiane, dafür, daß Du mich wieder einmal und diesmal Deiner Schwester empfohlen hast – Du bist ’ne Wucht!

 

 

Mandy Tabatt | Blog

Auf Empfehlung der Braut:

Frisör

Kerstin Müller von
Haarkosmetik Nordhausen in Greußen

Ringe 

Trauringe Jena Brigitte Niebler

Blumen

Greußener Bau- und Gartenmarkt

Bogenschießen

Baars Sportevent
www.fsv-udestedt.de/bogenschiessen

Ausrichtung der Feier:

Rittergut Lützensömmern

 Mandy Tabatt | Blog

 

Verrückt nach Hochzeitsbildern? In der Galerie gibt es noch mehr zu sehen…

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Brautpaares – danke dafür!

Alle Bilder unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Die Fotos dürfen ausschließlich mit Quellenangabe bzw.Urheber-Hinweis (Foto: Mandy Tabatt, www.mandy-tabatt.de) in sozialen Netzwerken geteilt werden.
Eine kommerzielle Verwendung bedarf der Absprache und meiner schriftlichen Genehmigung.

Ihr möchtet, daß ich Eure Hochzeit ebenfalls begleite?
Dann schaut einmal hier und wartet nicht zu lange mit Eurer Anmeldung, ich freu mich auf Euch!

Hochzeit auf der Burg – Annabel & Michael

Portfolio - Wedding - Annabel & Michael

Als ich Annabel und Michael wenige Wochen vor ihrem Hochzeitstermin zu Hause besuchte, um sie bereits vor dem großen Tag ein wenig kennenzulernen, besprachen wir natürlich vor allem, welche Bilder sie sich als Erinnerung wünschten, und wann und wo wir die Fotos machen würden. Daß sich die Beiden auf der Burgruine Hohnstein das Ja-Wort geben würden – Ihr erinnert Euch, das ist meine Lieblingsburgruine – fand ich natürlich ganz wunderbar.

Dann war es so weit, gemeinsam mit den Gästen wartete ich oben auf der Burg aufs Brautpaar. Wir warteten und warteten, die Spannung stieg… und dann kamen sie. Das Paar-Shooting sollte noch vor der Trauung stattfinden, jetzt mußte es also schnell gehen…

Am Ende aber war dann alles perfekt – die Zwillings-Blumenmädchen streuten die Rosenblätter, die Gäste waren gut gelaunt, und Kai, der Burgherr, begeisterte mit mittelalterlichen Dudelsack-Weisen und einer herzlich-deftigen Ansprache an die Frischvermählten.

Danke, daß ich dabei sein und Euch an diesem Tag ein Stück begleiten durfte.

Ich wünsche Euch alles Liebe
für Eure gemeinsame Zukunft!

 

Mandy Tabatt | Blog

 

 

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Auf Empfehlung der Braut…

Brautkleid

Marken Store
Große Arche 18
99084 Erfurt

Blumen

 

Blumenladen Wicki
Anger 201 A
99947 Kirchheilingen

Torte
Konditorei Café König
Burgstraße 10
99762 Neustadt

Ringe

Oro Vivo
Nordhäuser Str. 73, 99091 Erfurt
0361 7920510

Catering und Location

Prengel Gastronomie & Handels GmbH
Stieger Str. 27
D-99762 Neustadt / Harz

Haare und Make Up

Nicole´s creHAARtive Salon
Holunderweg 9
57076 Siegen

Mandy Tabatt | Blog

Ihr möchtet, daß ich Euch an Eurem großen Tag als Hochzeitsfotografin begleite?
Dann schaut bitte auf meiner Homepage nach den Details und Preisen,
und denkt bitte daran, rechtzeitig zu buchen…

Weitere Bilder findet Ihr im Portfolio auf meiner Homepage…

Blatt

Tropfenblatt
Es gibt ja diese kleinen, grünen Blätter, diese Pflanzen, diese hellgrünen Pflanzendinger. Ich weiß ja jetzt gar nicht so genau, wie die heißen. Nein, das stimmt nicht, ich weiß es nicht nur nicht so genau, ich weiß es auch nicht ungenau. Also ich habe keine Ahnung, es könnten aber sogar ganz bekannte sein, berühmt sogar, also vielleicht sowas wie Sprunke oder Blaue Sauklaue oder Hundsgemeines Blattkraut oder so.
Die haben jedenfalls so eine Fläche, eine Oberfläche. Man sagt übrigens nur Oberfläche, nicht aber Unterfläche oder Drunterfläche, nicht einmal Untenfläche. Hab ich alles noch nicht gehört. Diese ist abweisend. Und zwar nicht zu mir, sondern Wasser. Das betrifft mich allerdings nicht, daher zähle ich mich auch nicht zu den Betroffenen. Betroffen machen mich hingegen meine Passanten, und ich sage da ganz bewußt „meine“, denn sie passierten mich. Nicht, ohne mich eines Blickes zu würdigen. Im Gegenteil, es war sogar beinahe zu viel der Würde, denn einige konnten ihre Blicke offenbar gar nicht mehr von mir abwenden. Wie ich da so hockte, so halb hing, ein Knie mein Kinn stützend, das andere vortrefflich abgesenkt, mein durchaus vorhandenes Gewicht wacker haltend, auf diese Weise beinahe eins werdend mit dem bordgewordenen Naturstein, so ein absperrendes, stadtverschönerndes Bauelement, so ein kindgebliebenes Mäuerchen, so ein Stein eben.
Tropfenblatt
Tropfenblatt – Schnödes Handyfoto, beinahe im Vorbeigehen
Vor jenem nun diese Blätter, und über mir der ehemalige Regen. Es ist trocken, die Sonne scheint. Irgendwo auf der Welt und hier hinter den Wolken. Der Regen nun war tropfweise gefangen worden, und zwar auf. Mittels besagter Oberfläche, die von so wundersamer Beschaffenheit scheint, daß ich mich bemüßigt fühle, darüber zu schreiben. Nämlich diesen Text hier. Ein Abperlen spielte sich vor meinem Auge ab, ein Perleffekt, eine Abperlung gewissermaßen, ein spannder Kampf gegen das schnöde Auseinanderfließen der ordinären Wassertropfen. Nein, schön rund sollen sie sein und es auch bleiben, spannend, und so kristallklar, daß es einem die Tränen in die Augen treibt. Jedenfalls beim längeren Hinschauen. Beim Fixieren gewissermaßen, also so ohne zu Zwinkern, wenn man das jetzt durchhält sagen wir einmal so eine Viertelstunde. Zwei Stunden. 16 Stunden. So ganz ohne Zwinkern, also da tränen die Augen, ob sie es wollen oder nicht. Wo war ich? Ach ja, die Blätter. Schon erstaunlich, finden Sie nicht? Werden einfach nicht naß, weil sie die Wasser… die Regen… also diese Regentropfen einfach fertigmachen. Nichts da, weg da mit euch! So haben wir nicht gewettet! Ab, ab, in die Mitte, sammelt euch, und dann fort, fort, kurz geschüttelt, und schon rinnen sie die Blätter in Gänze herab, zack, aufs nächste Blatt, von da weiter nach unten, tropf, noch eins, noch so zwei, drei Mal, dann schlagen sie prächtig auf der Erde auf. Werden einfach weggesaugt, aus, vorbei.
Ich stehe auf und gehe weiter.

Hochzeit auf Burg Hohnstein – Constanze & Frank

Hochzeit auf der Burg

Auf der Burgruine Hohnstein in Neustadt am Harz gaben sich Constanze und Frank das Ja-Wort. In kleiner Runde, in der kleinen, romantischen Kapelle, drinnen schienen die Kerzen für sie, draußen die Sonne.

Nur ja keine kitschigen, gestellten Bilder sollten es sein… das war den Beiden ganz wichtig. Und so begleitete ich sie mit der Kamera… von Ihrer Ankunft und der Begrüßung der Standesbeamtin, durch Ihre Trauung und all die kleinen und großen Momente voller Emotionen bis hin zum traditionellen Ständchen des Burgherrn und die ersten gemeinsamen Bilder als frischvermähltes Paar:

 

 

Danke für’s Zeigen-Dürfen, Ihr Zwei, und alles Liebe für Euch!

 

Mandy Tabatt | Blog

 

 

Für die Brautfrisur sorgte…

Hairstylistin Sandra Wagner aus dem Salon „Modern Line“ (Inh. Anja Fitzenreiter) in der Rautenstraße in Nordhausen

 

Die wunderbaren Ringe der Brautleute schuf…

Goldschmiedin Anne Döring von der „Goldies OHG“ in Bad Lauterberg

 

Den Brautstrauß und das Anstecksträußchen des Bräutigams gestaltete…

 Floristin Frau Schumann vom Blumenhaus „Ewiger Frühling“ in der Bahnhofstraße in Nordhausen

 

Das mittelalterliche Dudelsack-Ständchen brachte und für das anschließende Hochzeitsessen und Arrangement sorgte…

Kai Prengel & Team vom Burggasthof Hohnstein in 99762 Neustadt / Harz

 

Mehr Bilder gibt es im Portfolio auf meiner Webseite mandy-tabatt.de zu sehen…

 

Kleines Sternchen Paul

Eine Kerze für Sternenkind Paul

Ich möchte Euch von Paul erzählen. Paul ist ein kleiner Junge, am 1. April 2015 kam er auf die Welt. Er hat das Leben seiner Mama Jennifer verändert, und er wird nie vergessen sein.

Ende März war es, als in der Facebook-Gruppe der Organisation „Dein Sternenkind“ gefragt wurde, wer den kleinen Paul fotografieren könne. Er war in der 28. SSW (Schwangerschaftswoche) im Bauch seiner Mama gestorben, und nun sollte die Geburt eingeleitet werden. Zwei andere Sternenkind-Fotografinnen, Susann Müller und Heike Halusa, hatten sich spontan bereit erklärt, doch nun war bei beiden etwas dazwischengekommen. Da eine Einleitung langwierig sein kann, kann man nur schwer planen. Wir wollten aber, daß auf jeden Fall jemand von uns da sein würde.

Schnell sagte ich zu. Die HELIOS-Klinik Sangerhausen ist nur eine dreiviertel Stunde von mir entfernt. Ich war aufgeregt.

Am Morgen des 1. April rief mich Jennifer an, Pauls Mama. Erneut hätten sie eine Geburtseinleitung durchgeführt, nun wartete sie. Sie wartete bereits seit einigen Tagen. Ganz allein war sie in der Klinik, ohne Familie. Doch Vanessa von SternenWutz war bei ihr, war zu ihr gefahren, als sie ihre Geschichte gehört hatte. Vanessa hat darüber geschrieben, schaut einmal hier: 

https://www.facebook.com/SternenWutz/posts/467240086765912

Inzwischen hatte sich Vanessa wieder auf den Heimweg gemacht. Jennifer war bereit, ihren kleinen Sohn zu bekommen.

Am Morgen des 1. April hatte sie mich angerufen. So traurig klang sie, und so tapfer. Ich versprach, daß sie nicht allein sein würde, daß Susann oder ich kommen würde, wir würden diese wichtigen Fotos machen.

Nur eine knappe Stunde später der nächste Anruf. Paul ist da. Paul ist geboren. Ich setze mich ins Auto und fahre los.

 

 

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Jennifer ist stark. Paul ist bei ihr, liegt neben ihr im Bett. Sie können kuscheln und voneinander Abschied nehmen.

Wir reden leise. Wir überlegen uns, daß ich die Bilder von Paul nicht stark verändern werde. Ein wenig ja, aber er wird am Ende so aussehen, wie nur Paul aussieht. Das ist in Ordnung für seine Mama, sie liebt ihn so, wie er ist.

1. April 2015
08:47 Uhr
850 Gramm
37 cm

Fast eine Stunde bleibe ich, dann mache ich mich wieder auf den Weg.

Schnell bearbeite ich die Bilder, Jennifer soll sie ganz bald haben. Ein kleines blaues Püppchen schicke ich mit, und ein kleines Leporello-Album. Per Express soll die Post es liefern, damit sie die Bilder bald in ihren Händen halten kann.

 

Erinnerungen - Sternenkind Paul
Erinnerungen – Sternenkind Paul

 

„Unser Sohn Paul
wurde geboren.
Für einen kurzen
Augenblick
hielt die Welt
den Atem an.
Du hast sie verändert, Paul,
nichts wird mehr sein, wie es war.“

Ich bin wütend: Die Post spielt nicht mit, das Express-Päckchen landet in Leipzig, statt am Freitag wird es erst am Montag zugestellt.

Und am Montag ist die Trauerfeier. Jennifer und ich schreiben uns ganz oft über Whatsapp, Fotos zeigt sie mir, den kleinen weißen Sarg hat sie mit Blumen bemalt, er ist wunderschön.

Sterne hat sie gebastelt. Und kleine Ketten – eine für sich, eine für Paul.

Sie ist stark. Sie möchte anderen Eltern, anderen Müttern helfen, die auch so etwas Furchtbares erleben. Den Info-Flyer von „Dein Sternenkind“, den ich ihr dagelassen hatte, gibt sie Ihrer Hebamme weiter. Auch den Bestatter, der sich um sie und um Paul kümmert, informiert sie. Danke, Jennifer.

Am Montag, am 13. April, um 14.30 Uhr, zünde ich zu Hause ein kleine Kerze an. Für Paul. Ich mache ein Foto von der brennenden Kerze und schicke es seiner Mama, sie hat mich darum gebeten. In einem Album sammelt sie all die Erinnerungen:

 

Eine Kerze für Sternenkind Paul
Eine Kerze für Sternenkind Paul

 

Hier geht es zu SternenWutz: sternenwutz.jimdo.com

Tragt es weiter.

Und lasst niemanden mit so einem Schicksal allein.

 

Anmerkung: Der Artikel erschien ursprünglich am 3. Mai 2015 auf meiner Webseite www.sichtweise-fotodesign.de und hatte ungeahnten Zuspruch. Ich möchte allen danken, die sich den Moment Zeit genommen und diese Zeilen gelesen haben. Allen Sternenkind-Mamas, die sich bei mir gemeldet und/oder kommentiert haben, möchte ich ebenfalls danken. Die Kommentare werde ich hier unter dem Artikel noch einmal veröffentlichen.

[Edit: 05.12.2017]

 

Das Bild hängt – 3

Kundenbilder

Als ich vor einiger Zeit die folgenden lieben Worte in einem Kommentar unter einem meiner Bilder las – „Kann ich nur empfehlen haben auch Fotos bei dir gemacht und sie zieren die Wände. Weiter so echt tolle Bilder“ – antwortete ich: „Oh schön, danke, das hör ich gern! Habt Ihr vielleicht sogar ein Bild vom Bild an der Wand, was ich hier zeigen darf? Dann immer her damit…  Liebe Grüße…“

Kurz darauf trudelten diese hübschen Bilder bei mir ein, ich hab sie zum Hier-Zeigen in eine Collage gebastelt, schaut mal:

Kundenbilder
Kundenbilder

Hach, schön, ich freu mich wirklich immer sehr, wenn ich sehe, daß meine Bilder bei Euch nicht nur in der Schublade verstauben, sondern gezeigt werden und dazu gehören – denn genau das ist es, was ich mir wünsche. Und Ihr seht, das Bild muß gar nicht immer „hängen“, es darf auch liegen, stehen oder mit Bär und Häschen kuscheln!

Danke für’s Bilder-Schicken und Zeigen-Dürfen!

Habt Ihr auch Bilder von Bildern, die ich für Euch machen durfte? Dann zeigt sie doch, schickt sie mir per Mail oder auf Facebook per PN, und wer weiß, vielleicht kann ich bald den 4., 5. und 6. Teil von „Das Bild hängt“ schreiben? Ich freu mich drauf! :)

 

Das Bild hängt – 2

Heute kann ich Euch wieder einmal ein Bild vom Bild zeigen, vielen Dank für’s Schicken und Hier-zeigen-dürfen, liebe Katja Mitteldorf!

Mein Bild „Heidekraut“ hat nämlich im Wahlkreisbüro der „LINKEN“ ein Zuhause gefunden, schick sieht es aus, so mit „Nussbaum“-Rahmen und Passepartout hinter Antireflex-Acrylglas:

Mandy Tabatt | Kunstdruck
Mandy Tabatt | Kunstdruck

Ich wünsche Dir und Euch viel Freude damit! :)

PS: Bei Euch hängt ebenfalls eines meiner Bilder an der Wand? Dann zeigt doch mal, ich bin gespannt! Schickt mir ein Foto davon einfach an meine Mailadresse kontakt@sichtweise-fotodesign.de und ich zeige es hier im Blog!

Das Bild hängt – 1

Darüber freue ich mich immer ganz Besonders, wenn mir liebe Kunden Fotos von meinen Bildern an ihrer Wand schicken:

Guckt mal hier, mein Bild „Hinter dem Fenster“ hat – gedruckt auf Leinwand im Format 90 x 60 cm – ein hübsches Plätzchen in der Küche gefunden!

Hinter dem Fenster - Leinwand
Hinter dem Fenster – Leinwand

Vielen lieben Dank fürs Zeigen! :)

 

Der 1.000. Artikel Oder: #bloggerfuerfluechtlinge

#bloggerfuerfluechtlinge

Der 1.000. Artikel hier? Echt? Ja, jedenfalls dann, wenn man die nicht mitzählt, die unveröffentlicht in der Entwürfe-Kiste schlummern. Und das sind einige. War da nicht mal was? Die Idee, so nach und nach die alten, begonnenen Sachen wieder ans Licht zu holen, fertig zu schreiben, neues Leben einzuhauchen? Ach ja, da war mal was. Immerhin hat es einer von ihnen geschafft, damals.

1.000 Artikel. Eintausend Beiträge. Wow. Gut, manches davon waren nur bessere Tweets, oder mal ein Bild, ohne viel Worte, aber immerhin – tausend. Da müßte man doch – irgendetwas Bombastisches schreiben, nicht?

Egal.

Ich schreibe heute. Und das allein soll zählen. Aber ich möchte nicht nur irgendetwas schreiben, ich möchte auch etwas sagen. Wer mich auf Facebook und Twitter verfolgt, ahnt vielleicht, was jetzt kommt: Jaja, die Flüchtlinge.

#bloggerfuerfluechtlinge
#bloggerfuerfluechtlinge

Um es kurz zu machen und weil – zum Glück! – schon viele andere vor mir wahnsinnig gute, wahnsinnig wichtige Dinge darüber geschrieben und gesagt haben, nur so viel:

Steht auf. Helft. Schaut hin. Macht mit. Informiert Euch. Informiert andere. Diskutiert nicht mit denen, die nicht verstehen wollen, redet mit denen, die Euch zuhören.

Und weil ich „kurz“ nicht wirklich gut kann, auch noch das: Es gibt Hilfsprojekte, die laufen seit Jahren. Im Stillen. Unbeachtet und unbeobachtet. Leute, die schon lange helfen, die sich schon gekümmert haben, als das Thema noch nicht DAS Thema war – nun ist die Lage eine andere, und ein Ende ist nicht abzusehen. Zum Glück gibt es so viele hilfsbereite Menschen da draußen, jeden Tag findet man – neben allen Hiobsbotschaften, Schreckensmeldungen und Hasskommentaren – im Netz neue Projekte, neue Ideen, die sich für die Flüchtlinge stark machen. Und in jeder Stadt, in jeder Gemeinde, die Flüchtlinge aufnimmt oder in naher Zukunft aufnehmen wird, gibt es Organisationen, die helfen – und oft genug auch nur Helfer, die organisieren. Hier kann man anfangen. Einfach mal fragen – was wird benötigt, was kann man machen.

Es geht hier nicht um die große Geste, und auch nicht um den dicken Scheck, den man medienwirksam überreicht. Oft genug sind es kleine Dinge, wie ein Kinderfahrrad, das man weitergibt, ein Buggy, den man längst nicht mehr braucht und der es irgendwie nie aus dem Keller geschafft hat. Und manchmal ist es nur eine Tüte mit neuen Handtüchern und ein Beutel voller gebrauchter, aber noch maltüchtiger Buntstifte, die man weitergeben kann.

Und ich will Euch auch nicht verschweigen, was für ein verdammt komisches Gefühl das war, als wir all diese und noch ein paar andere Dinge in der Flüchtlingsunterkunft abgegeben haben – in der übrigens viele Familien mit kleinen Kindern leben – denn man spürt diese Dankbarkeit, und man möchte noch viel mehr tun, weil es einem plötzlich so verdammt wenig erscheint, ich meine – Buntstifte! Und man will ja nicht wie Mutter Theresa dastehen, und man findet sich selbst fast doof, weil man denkt, daß das aussieht, als würde man Almosen verteilen – weil man selbst so verdammt viel hat! Und wir sind nicht reich, nicht einmal wohlhabend, wir überlegen uns auch genau, ob wir etwas wirklich kaufen müssen und ob man da nicht noch sparen kann. Aber diese Leute – haben echt nix mehr! Und dann kommt der Nächste und schreibt: JaaberdiehabenHandysundteureFahrräder, und du möchtest den Leuten ins Gesicht schreien.

Machst du aber nicht. Weil es nichts bringt. Stattdessen teilst du weiter die positiven Berichte, und unterzeichnest Petitionen, die sich für Menschen einsetzen, und stellst dich ein paar Stunden in den strömenden Regen, mit einem Plakat, das du vielleicht nicht einmal selbst gemacht hast, aber darauf kommt es nicht an, und bist froh, daß da noch mehr sind, daß es noch mehr Leute gibt, die so denken, daß es Leute gibt, die das schon seit Jahren so machen und du bist froh, daß du aufgewacht bist. Und jetzt auch hier stehst. Weil du es nicht mehr aushältst.

Hier noch ein paar Links – schaut mal durch und sagt es weiter:

 

Sollten sich Trolle, Hater und andere fragwürdige Gestalter hierher verirren – trollt Euch, hatet Euch gegenseitig. Entsprechende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Zensur? Von mir aus.

Und nun – auf die nächsten 1.000 Artikel, oder was meint Ihr?

Warum ich hier nicht zum Schreiben komme

Nun, um es kurz zu machen – ich schreibe ja. Nur eben nicht hier. Nicht im Blog. Ich schreibe stattdessen Texte für meine Webseite und für meine Flyer, ich schreibe Rechnungen und versuche, sinnvolle Formulierungen für alle möglichen Verträge zu finden, ich schreibe Kommentare und Nachrichten auf Facebook, Whatsapp & Co. und ja, ich blogge auch. Nur eben nicht hier.

Zwischenzeitlich war ich mehrfach kurz davor, meinen Blog hier einzustampfen. Oder naja – zumindest offiziell in den Ruhestand zu verabschieden. Weil ich eben nicht wirklich dazu komme, hier irgendwas aktuell zu halten. Und weil sich im Laufe der Jahre – und ja, ich habe sträflicherweise nicht einmal meinen 6. Blog-Geburtstag richtig gefeiert! – der Blog immer mehr und mehr aufgebläht hat, weil nach irgendwelchen Updates irgendwelche Plugins plötzlich nicht mehr funktionieren und weil in vielen Artikeln die Fotos oder Galerien überhaupt nicht mehr oder zumindest nicht mehr richtig erscheinen – augenfeindlich! – nenne ich so etwas.

Aber dennoch. Trotz alledem – sozusagen. Er ist noch hier, mein Blog, und bleibt es auch. So.

Auch, wenn der letzte Eintrag hier vom 31.12.2014 stammt und auch schon nur ein Alibi-Artikel war. Egal.

Dieser Blog ist nach wie vor mein eigentliches „Zuhause“ im Netz. Doch, ist tatsächlich so. Und nach fast 5 Monaten bin ich nun zurückgekehrt – das ist doch gut.

Also – es geht weiter.

 

Da war doch noch was…

Weihnachtsplätzchen - vegan und glutenfrei

Hier bei mir ticken die Uhren ja bekanntlich anders, daher ist es noch immer so ein bisschen weihnachtlich. Also… ich hoffe, ihr hattet ein schönes Fest, kommt gut rein ins neue Jahr, bleibt gesund, seid nett zueinander, macht was draus.

Ach ja, ich habe es auch dieses Jahr wieder getan: Ich habe geb*cken. Weihnachtsplätzchen. Weil sie Pflicht sind. Diesmal nicht nur glutenfrei, sondern auch vegan. Ging prima. Naja, stimmt eigentlich nicht. Ging nur mit viel Gefluche meinerseits. Am Ende aber waren sie eßbar UND lecker:

So. Das war knapp. Das war bestimmt die längste Blogpause, die ich je eingelegt habe. Die Reanimation ist nun aber hoffentlich gelungen, dem Blogtod sind wir gerade noch rechtzeitig von der Schippe gehopst.

Gehabt euch wohl.

Bis nächstes Jahr!