Weil es immer weitergeht. Irgendwie.

Eigentlich müßte die Welt doch aufhören, sich zu drehen, stillstehen, wie dein Herz, das nicht mehr schlägt.

Eigentlich müßte der Himmel doch grau sein, Regentropfen wie Tränen sollte es geben und einen Sturm, wie er auch in mir tobt.

Eigentlich müßten doch alle schreien, weinen, oder gramgebeugt vorübergehen, wenn sie mich sehn.

Eigentlich müßte doch alles still sein, so still wie du.

Doch die Welt dreht sich weiter, der Himmel ist blau,
der Sturm draußen legt sich, der Wind weht ganz lau,
Ich höre Kinderlachen und leise Musik,
Es geht immer weiter, doch es gibt kein Zurück.

Christrose

Für meine Oma, die am 11. April 2013 gestorben ist. Sie hat einen kurzen, schweren Kampf gegen ihre Leukämie geführt, und sie hat ihn verloren. Sie wurde 82 Jahre alt.

Und für  das Sternenkind, von dem ich heute erfuhr…

 

 

 

6 Antworten auf „Weil es immer weitergeht. Irgendwie.“

  1. Liebe Mandy, ich denk ganz feste an dich! Fühl dich bitte auch von mir gedrückt.
    Was Katrin schon schrieb, empfinde ich auch so – dein Gedicht drückt diese Gefühle so treffend aus.
    Liebe Grüße an dich und deine Familie!

  2. Mit seiner Trauer kann man sehr allein sein und wahrscheinlich muss man das auch, weil einem der Abschied niemand leichter machen kann.
    Ich drück dich mal!
    LG
    Sabienes

  3. Liebe Mandy,
    mensch, ich sehe das erst jetzt und es tut mir so leid…
    Fühl Dich aus der Ferne mal feste gedrückt!
    Ganz liebe Grüße an Euch alle!

  4. Huhu, liebe Silke… vielen Dank für’s Feste-Drücken… auch wenn man ja weiß, daß nix für immer ist… und daß die 82jährige Oma, und sei sie noch so tough und stark, nicht das ewige Leben hat… es ist trotzdem fies… und man denkt immer, sie hätte ja auch 90 werden können wie ihre beiden Eltern.. sie hätte ja noch ein paar schöne Jahre haben können…. sie hätte… naja. :(

    Liebe Grüße zurück….

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