Herbstzeitlos

Wieder einmal Herbst.

Wieder einmal diese wahnsinnig schöne Zeit, die mich manchmal ganz alle macht. Es fühlt sich an, als würde sich alles da draußen… vorbereiten. Auf und davon fliegen. Vorräte anlegen. Sammeln. Bereitmachen zum Überleben. Zum Kraft schöpfen. Das große Luftholen, das Durchatmen. Wie die letzten Vorbereitungen vor einer Reise. Oder das Warten auf eine Geburt. Oder auf den Tod.

 

 

 

 

 

7 Antworten auf „Herbstzeitlos“

  1. Ich finde es immer sehr spannend, wenn jemand seine Faszination für den Herbst in Worte fasst. Das ist wertvoll, weil es mir diese Jahreszeit, die für mich immer die Schlimmste im Jahr ist (war?), weil sie nur Verlust und Sterben bedeutete, näher bringt.

    Danke für deinen Blick auf den Herbst – sowohl in Worten als auch Bildern! :pitti:

    1. Es ist noch gar nicht so lange her, daß es mir da ganz ähnlich wie dir ging. Diese Faszination und dieses „OMG-das-sieht-alles-so-schön-aus“-Gefühl, was den Herbst angeht, habe ich tatsächlich erst, seit ich angefangen habe, bewußter zu fotografieren.
      Manchmal denke ich, daß das reine Therapie für mich war/ist.
      Um so schöner, wenn ich durch mein Geschreibsel und die Bilder ein bisschen davon (zu dir) rüberbringen kann. Vielleicht… vielleicht bleibt ja ein bisschen davon hängen.

      :baerchenpaerchen:

      1. Da ist was dran! Also, dass man (zumindest dir ging es ja so und mir irgendwie auch, wenn ich an meine knallig bunten Fotos vom letzten Jahr denke) die schönen Seiten am Herbst wohl einfacher durch die Kamera hindurch wahrnimmt! So vieles andere ja auch. Ich habe das Gefühl, meiner Wahrnehmung der Umwelt tut das wahnsinnig gut, jeden Tag zu fotografieren. :)

        Liebe Grüße und einen schönen Restsonntagabend! :baerchenpaerchen:

  2. Oh, wie ist Dein Blog schön geworden! Ich hab Dich irgendwie aus den Augen verloren gehabt und bin gerade via einen ganz alten Kommentar auf meinem Chitime Blog bei Dir gelandet. :) Ich komme wieder!
    Liebe Grüße, die Chikatze

    :pitti:

    1. Huhu, liebe Chikatze,
      das ist aber wirklich schön, wieder einmal etwas von dir zu hören… Ja, leider bleiben die Blogrunden manchmal ein wenig auf der Strecke, ich komme auch kaum rum, und so manchen verliert man dann tatsächlich aus den Augen. Um so schöner, wenn man sich dann irgendwann wiederfindet…

      Liebe Grüße, und bis bald! (Und mein Gegenbesuch bei dir steht natürlich auch noch an… :) )

    1. Das Schlimmste an diesen kalten Jahreszeiten und auch sonst ist… nun ja… die Kälte. Ich hasse es. Ich habe nach einem besonders langen, kalten, harten Winter ((2003/2004 war das, glaube ich) einen heiligen Eid geleistet. Ich hatte mir geschworen, NIE WIEDER ZU FRIEREN. Stimmt wirklich. Seitdem versuche ich mich möglichst dick einzumummeln, Schal um, Handschuhe, sogar – halten Sie sich fest – Mützen setze ich seitdem auf und – und jetzt wird es verrückt – ich schließe meine Jacke. Echt.
      Seitdem… geht es.
      Scheint so ein Kindheitserinnerungsdingens zu sein. Viel zu früh aufstehen zu müssen, noch im Dunkeln und frierend an der Hand meiner Mutter von ihr in den mir so sehr verhassten Kindergarten gebracht zu werden… Aaargh, da könnte ich heute noch in Tränen ausbrechen. Ähem. Ich schweife ab.

      Also lieben Dank für das *like*, ich drücke die Daumen, daß der Winter nur halb so schlimm wird und Sie die Herbstmelancholie gut überstehen. Mit heißem Tee und guten Büchern.

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