Internationaler Weltpuscheligkeitstag!

Mir ist es dieser Tage eigentlich völlig unpuschelig zumute. Das liegt vermutlich an allen möglichen Dingen. Vielleicht am Bundeskuchenminister oder an der ironischen ir*n*schen Verbannung Homer Simpsons, vielleicht liegt es auch an der globalpolitischen Gesamtsituation. Ein Wunder wär’s nicht. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an der Kälte, die nicht nur Badezimmerfenster, sondern auch diverse Kopf-Gehirn-Prozesse zu- bzw. einfrieren läßt:

 

Es ist zu kalt.
Es ist zu kalt.

Ein Blick auf die Uhrzeit offenbart, daß ich dieses Foto heute früh, also quasi mitten in der Nacht, aufgenommen habe. Während eines nächtlichen Niesanfalls und kurz bevor die Temperatur noch um ein weiteres Grad Celsius gefallen war.

Vielleicht liegt mein Unpuscheligkeitsgefühl aber auch in der Tatsache begründet, daß ich schon wieder etwas erkältet war, daß unser großes Tochterkind ganz ordentlich erkältet ist, daß unsere Autos nicht mehr so richtig anspringen wollen und daß obendrein der Abfluß in der Küche verstopft ist. Nein, das eine hat nix mit dem anderen zu tun, aber irgendwie nervt das alles.

Hinzu kommt eine Art Motivationslosigkeit, die mit einer massiven Grübel-Anfälligkeit einhergeht. Ich ertappe mich, wie ich stupide meine Browser-Tabs durchklicke, Mails lösche, zum gefühlten hundertsten Male meine Handy-Software das langersehnte Update suchen lasse, bloß um festzustellen, daß es noch immer nicht verfügbar ist. Ich aktualisiere alle halbe Stunde meine Am*zon-Merkliste, um so etwaige Preisänderungen bestimmter Artikel quasi live zu verfolgen, ich stupse Leute zurück, die mich wieder zurückstupsen, die ich dann wieder zurückstupse… und… naja. So eben. Alles unpuschelig. Als hätte ein Angriff puscheligkeitsvertilgender Anti-Puschelideken stattgefunden. Die hier meine ich:

Wider die Puscheligkeit
Wider die Puscheligkeit

Aber heute ist nun mal Weltpuscheligkeitstag, und deshalb mache ich mir nun wenigstens am Abend puschelige Gedanken, werde nachher unter die puschelige Couch-Decke krabbeln, umringt von überaus puscheligen Plüsch-Raben, Kuschel-Schäfchen und Schmuse-Schweinchen und dann wird alles gut. Letzte Woche hat übrigens ein neues Schäfchen hier Einzug gehalten. Naja… eigentlich sogar zwei, das eine mußte ich aber unserem Jüngsten überlassen. Das hier ist meins:

Puschelig!
Puschelig!

 

Puschelig, nicht?

 

So. Und nun gehet hin und verkündet der Welt den Weltpuscheligkeitstag, denn dieser ist heute, wie immer am 7. Februar also, denn so hat es das Fellmonster, unsere zukünftige Weltherrscherin, bestimmt. Puscheligkeit pusht!

 

7 Antworten auf „Internationaler Weltpuscheligkeitstag!“

  1. Wie süß!

    Bei mir ist heute ein Wombat eingezogen… Bin aber heute zu faul, ein Foto zu schießen, auf die Festplatte zu ziehen und darüber zu bloggen…

    Puscheligkeit pusht, aber so doll dann anscheinend doch nicht. :-)

    1. Oooooch… ein Wombat, echt??? Wie süß… Da kommt doch aber bestimmt bald noch ein Foto, ja? {#emotions_dlg.teddy3}

      Einen Tapir hätte ich ja auch gerne… oder ein Schnabeltier… haaach…. *seufz*

      Puschelige Grüße!

  2. Naja, bei mir puschelt es ja auch – auf meine Art eben Cool Das Schaf ist jedenfalls dieses Tages würdig – und grüße bitte Deinen lieben Mann. Wie ich bei Schaf nur auf ihn komme … keine Ahnung Laughing Sicher wegen puschelig, weil Du Dich so an ihn „puscheln“ kannst – und so! Bin ich raus aus der Nummer?

    Grüße an alle, jedenfalls …

    1. Hohoho…. ich weiß nicht, ob du damit wirklich raus bist aus der Nummer… nein… also… hmmm…. aber, naja, weil ja eben heute Weltpuscheligkeitstag ist, will ich mal nicht so sein… *Auge-ganz-puschelig-zudrück*

      Cool

      Und Grüße zurück!

  3. Tolles puschelig-kuscheliges Schäfchen! Wenn sich alles andere wieder mal völlig unpuschelig anfühlt, hilft’s bestimmt das mal kurz feste an sich zu drücken. :)

    Liebe Grüße und auf baldige Rückkehr der Puscheligkeit – auch auf den restlichen Gebieten!

     

Kommentare sind geschlossen.