Leberwurstkekse – Immer wieder ein Gedicht

Ein Gedicht oder eine Geschichte oder was auch immer soll man schreiben, in dem 7 bestimmte Worte vorkommen müssen? Diese Herausforderung nehme ich natürlich gerne an, zumal dann, wenn es etwas so Leckeres wie selbstgeb*ckene Leberwurstkekse zu gewinnen gibt…. Naja gut, eigentlich sind die eher für Hunde gedacht… und ich dürfte sie nicht mal essen, weil sie ja nicht glutenfrei sind, aber da man sich im Falle des Gewinns alternativ auch für Schokolade entscheiden kann…

Hier nun also mein Beitrag zum Wauzelwelt-Gewinnspiel:


Leberwurstkekse – Immer wieder ein Gedicht

 


1. Es walbert Schnee vom Himmel her,
doch nur herab, herauf wär’s schwer.
Darunter schlingelt wendend sich
ein Huhngeheuer fürchterlich!


2. Das ist das Rabenschnabelbein.
Der Wald, die Wiesen – alles sein.
Was auch dein Auge hier erblickt
wirkt wurrlich und der Welt entrückt.


3. Hier fehlt’s an allem, fehlt’s an Sinn,
es fehlt am Ende, am Beginn,
es fehlt dem kröden Wägelein
des Rades Speiche nicht allein.


4. Die Stille wächst, das Wachsen ruht,
unter’m Kessel glümmt die Glut.
Sägezahnmuskel-Würstchensuppe
und das Sternchen wird zur Schnuppe.


5. Die Kräuterspirale dreht sich nicht mehr,
sie schnaukelt nur noch hin und her.
In jeder Windung hockt ein Wicht
mit fröhlich-finsterem Gesicht.


6. Der kleinste Wicht – Umdreher heißt er,
Rabenschnabel ist sein Meister –
gibt dir einen derben Stoß
und du flinkst ins kühle Moos.


7. Und du erwachst aus deinen Träumen,
willst keine Stunde länger säumen,
rufst Mona und Holmes, reichst Kekse und Lende
und der Albtraum hat ein Ende.


10 Antworten auf „Leberwurstkekse – Immer wieder ein Gedicht“

    1. Lieben Dank…. *freu*… 

      Über das „wurrlich“ war mein lieber Mann auch gleich gestolpert (ein Zeichen für mich, daß er aufmerksam gelesen hat… gnihihi  )… es ist ganz klar eine Mischung aus „wirr“ und „herrlich“ mit ein wenig „wunderlich“ drin… glaube ich…

  1. Großartig.

    Die Idee mit den sieben Strophen und auch die Umsetzung.

    Tatsächlich sehe ich die eine oder andere Kreatur ganz genau vor mir.

    Nur das Huhngeheuer, das lasse ich lieber unsichtbar unter der Scheedecke.

  2. Das Gedicht ist prima geworden, ich liebe solche Wortspielereien. Super. Besonders angetan hat es mir das Huhngeheuer, das werde ich in meinem Wortschatz integrieren. Ich hoffe, du hast kein Patent drauf. *mbg*

    LG, Szintilla

  3. @Katja, Silke, tp und szintilla: Habt vielen Dank… ich sehe, daß Huhngeheuer hat es euch angetan… hihi… das freut mich natürlich huhnheimlich… ;)

    @tp & szintilla: Herzlich Willkommen hier, ihr beiden…. schön, daß ihr euch „hergetraut“ habt… Eure Seiten habe ich natürlich auch schon besucht, bitte verzeiht mir meine Kommentarfaulheit, aber das hole ich noch nach, versprochen…

    @ Ihr Alle: Habt ein schönes Wochenende und vergeßt das 3. Kerzchen morgen nicht! (Ist doch schon der dritte morgen, oder? Ich habe irgendwie kein Zeitgefühl mehr….)

    PS: Mein Mittelkind teilte mir soeben mit, daß wir erst den 2. Advent haben… puh, das ging ja nochmal gut…

     

     

Kommentare sind geschlossen.