Die Sonntagsmaler

… waren wir gestern.

Eigentlich wollten wir nach dem Mittagessen ja raus, aber irgendwie konnten wir uns nicht entscheiden, wohin. Das eine war zu nah, das andere zu weit weg, schon wieder Park war den Rüben zu öde, auf Museum hatten sie auch keine Lust, und überhaupt.

Zu guter Letzt blieben wir zuhause und malerten stattdessen kurzerhand den Flur. Naja, nicht den ganzen, sondern den „Brennpunkt“ im Eingangsbereich, wo viele Kinderhände – aber leider auch hier ein Stift, da ein mit Wasserfarbe beladener Pinsel – einige Spuren hinterlassen hatten. Die Rüben waren mit Begeisterung dabei und halfen fleißig, und schon bald war die schnieke Rauhfasertapete stellenweise so dick mit weißer Wandfarbe bestrichen, daß sie aussah wie alter Blasentang.

Sonntagsmaler
Sonntagsmaler

Für Sicherheit und Arbeitsschutz war übrigens bestens gesorgt: Das Schaukelpferd, auf welchem ich stand, um die obersten zehn Zentimeter zur erreichen, ist äußerst stabil und robust gebaut.

PS: Von wegen „Wer’s vollgeschmiert hat, muß es auch wieder sauber machen…“ Der pädogische Nutzen einer solchen gemeinsamen Aktion ist zweifelhaft: O-Ton Rübe: „Wißt ihr, warum wir die Wand vollgekritzelt haben? Weil es soviel Spaß macht, anschließend zu malern!“ :D

2 Antworten auf „Die Sonntagsmaler“

  1. Ich dachte hier kommt ein Bernd das Brot Beitrag :bernd: , aber das hier klingt eher nach einem Skandal, wo bleiben die Bilder des armen geknechteten Schaukelpferdes wo bleibt da der Tierschutz. :-P

    1. Genau genommen ist es nicht einmal ein SchaukelPFERD, sondern ein SchaukelDINO… das ist also keine Tierquälerei, sondern besten…äh…schlimmstenfalls…Nekromantie. Das…geht doch noch, oder?

      :tod:
      Magrat schrieb letztens..Kunstfest im HerderMy Profile

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