Symphony of Science

Irgendwann zufällig auf youtube… nee. Stimmt gar nicht. Irgendwann im Oktober 2010 las ich drüben bei Muriel (wo ich schon länger still mitlese und mich nur ganz gelegentlich einmal zu Wort melde ) einen seiner interessanten Artikel über die Zukunft der Menschheit im Allgemeinen und den Mars im Speziellen und eingebettet war ein Video, welches „The Case for Mars“ von Symphony of Science zeigt, das sagte mir da noch gar nix.

Symphony of Science ist ein musikalisches Projekt von John Boswell, welches die Bestimmung hat, wissenschaftlichen Erkenntnisse und Philosophie in musikalischer Form zu vermitteln.

Nachdem ich „The Case For Mars“ das erste Mal gehört hatte… und dann ein zweites, ein drittes Mal… wurde es zum Ohrwurm.

Für die Videos werden Reden und Vorträge von Wissenschaftlern wie Stephen Hawking, Carl Sagan (†)  und vielen anderen durch den Rechner gejagt und untermalen – nunmehr als Musik – die fantastischen Bilder und Ausschnitte aus Serien wie „Cosmos“.

Gestern wurde das mittlerweile achte Video veröffentlicht: „The Big Beginning“:

Auf symphonyofscience.com gibt es alle Videos zum Anschauen, viele Hintergrundinformationen und obendrein alles zum kostenlosen Download. Vinyl-Fans kommen hier auf ihre Kosten: store.thirdmanrecords.com.

Mein Lieblingslied ist übrigens nach wie vor „The Case for Mars“, vermutlich deshalb, weil ich es schon so oft gehört habe. Wie findet ihr das Projekt? Mögt ihr das auch so sehr wie ich oder findet ihr das vielleicht eher… befremdlich? Kanntet ihr es vielleicht längst oder war euch das auch so neu wie mir – damals im Oktober? Und interessieren euch so wissenschaftliche Themen eigentlich oder müßt ihr da nur an euren fiesen Physiklehrer oder die schrullige Chemielehrerin denken? :enti:

7 Antworten auf „Symphony of Science“

  1. Die haben ja echt mal einen coolen Flow, passt irgendwann. Und für mich als Wissenschaftler dazu noch interessant. Danke für die Info ^^

    1. Ah ja… grad gelesen bei dir, Chemielaborant, das war mir noch gar nicht so bewußt… was macht man denn da so? Klingt spannend… Unser Mittlerer war gestern bei einem Kindergeburtstag, wo sich das nun 7jährige Geburtstagskind „Etwas mit Chemie“ gewünscht hatte… :enti:

      Prima, daß dir das auch gefällt… *freu*

      :pitti:

  2. Also ich hab mir jetzt mir nochmal alle angehört, und finde das neue also „The Big Beginng“ echt am besten. Das fesselt mich voll.
    Und als Chemielaborant ist man ganz breit gefächert.
    Ich fange ab 01.03 wieder ne Stelle in der Forschung an. Da werde ich z.b Teststreifen für Bluttests und Diabetiker entwickeln. Also die Chemie dahinter.
    In den letzten Jahren habe ich viel Analytik gemacht. Meist von Arzneiwirkstoffen, also jene auf Reinheit und Verunreinigung geprüft, meist habe ich die Methoden zur Analyse auch selbst entwickelt oder verbessert.

    Aber wie gesagt, das Berufsbild ist seeeehr vielfältig, würde fast sagen eins der Vielfältigsten die es auf der Bildungsebene gibt.

    1. Analytik… selbstentwickelte Analyse-Methoden… Respekt, in der Forschung zu arbeiten stelle ich mir wirklich spannend vor… Da wünsche ich dir ganz viel Erfolg für deine neue Tätigkeit…!

      Teststreifen…ja, davon können wir ein Liedchen singen, unsere Große hat ja Diabetes, da verfolgen wir natürlich immer auch, was sich auf diesem Gebiet so tut… :enti:

      Liebe Grüße…
      Magrat schrieb letztens..Die SonntagsmalerMy Profile

      1. Danke ich hoffe es wird alles klappen.

        Und ich sags hier nochmal. Ich liebe das Lied…höre das seit Samstag bestimmt schon zum 50. mal ich kann irgendwie nicht genug davon bekommen. Die Stimmen die Musik das passt einfach wie die Faust aufs Auge. Das wird mein Hit 2011

  3. Gänsehaut am Sonntag … ich bin hin und weg!

    Dass ich ein Fan von „Autotune“ abseits der „normalen“ Musikproduktion bin, hast Du ja vielleicht schon mitbekommen (http://www.bseplus.de/1758/garten-musik.html). Auch Pogo nimmt sich ja scheinbar unscheinbarer Geräusche an und baut daraus seine Kunst. Die „Symphonies of science“ passen deshalb genau in mein musikalisches Beuteschema. ;-)

    Was meine naturwissenschaftliche Vergangenheit angeht: irgendwie war ich damals das, was man heute so schön mit „Nerd“ umschreibt. Ich war ein Mathe- und Physik-Freak, und für Chemie und Bio habe ich zumindest gesteigertes Interesse gezeigt. Ich habe mit Elektronik gebastelt und sogar einen Computer-Bausatz zusammengebaut. Ich habe damals den „Sputnik“ wegen der verwegenen Thesen rund um Raum und Zeit gelesen und verschlang „utopische“ Romane, seit ich 10 Jahre alt war.

    Und noch heute sehe ich mir lieber den Discovery-Channel als RTL an. ;-)

    Jetzt mache ich Schluss mit diesem Kommentar und widme mich der tollen Musik. Vielen Dank für den Tipp!!

    1. Na hey… das freut mich ja wie verrückt, daß ich da das Richtige gefunden habe… :frog:

      Mein Lieblingsfach war immer Bio, von der 5. bis zur 12., mein Interesse an Fächern wie Physik und Chemie sank hingegen – dank unfähiger/langweiliger/fieser Lehrer – ins Bodenlose… Auch Mathe war nicht so meins, da niemand der Lehrer es damals für notwenig erachtet hatte, mir den Sinn hinter all diesen mirakulösen, ellenlangen Funktionen etc. zu erklären. Ich schaltete also einfach ab.
      Heute bedaure ich das, denn während meiner Fachinformatiker-Ausbildung, in die ich zufällig gestolpert war und nie „freiwillig“ gemacht hätte, weil ich mich immer für völlig unfähig auf diesem Gebiet gehalten hatte, hatte ich ganz tolle Dozenten, und habe da erst erkannt, daß mir das eigentlich ja liegt.

      Naja, besser spät, als nie… und wenn mein Mann und ich heute vor unseren Rechnern sitzen, ist wohl „Nerd“ auch etwas, was einem als Erstes in den Sinn kommt… *gnihihi* Mein Mann ist übrigens auch so ein Bastler… naja, und ich hatte als Kind auch meinen Elektrobaukasten… (als Mädchen wurde man ja damals leider nicht so gefördert…).

      Und utopische Romane…sowieso! :D

      :highfive:
      Magrat schrieb letztens..Die SonntagsmalerMy Profile

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