Die Zorge

Bereits im September, am Tag des offenen Denkmals, machte ich einige Bilder mit meiner Plastiklinse (Lomography Wide-Angle Lens), aufgeschraubt auf meine Canon EOS 1000D.

Nun kam ich endlich dazu, sie zu bearbeiten, und veröffentlichte gestern vormittag eins der Bilder auf meinem Photoblog. Kurz drauf gingen wir eine Runde spazieren und wie es der Zufall manchmal will, gingen wir dieselbe Strecke wie damals im September. Auch diesmal hatte ich die Kamera dabei, allerdings mit meinem Canon-Objektiv (28mm, f2.8). So hatte ich die Gelegenheit, vom selben Standpunkt aus die Zorge, die durch Nordhausen fließt, zu photographieren, deren Pegel dieser Tage ungewöhnlich hoch war. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Wasserstand allerdings schon wieder gefallen, wie sich unschwer am schlammigen Ufer erkennen ließ.

Zum Vergleich:

Zorge September | November

Unser Mittelkind hatte jedenfalls viel Spaß dabei, seine Mutter in Angst und Schrecken zu versetzen, indem er immer wieder dicht ans Ufer laufen wollte, weil er dort so wichtige Sachen wie Stöcke oder ein blaues Feuerzeug aufheben wollte. Männer! :)

Dabei ist meine Angst ja nicht unbegründet, denn wenn man sieht, wie schnell diese braunen Wassermassen unter der Brücke hindurch rauschen, bekommt man eine Vorstellung von der Macht, die ein solcher Fluß entwickeln kann.

2 Antworten auf „Die Zorge“

  1. Als Anwohner bekommt man da sicher auch ein mulmiges Gefühl, wenn man „hinter’m Haus“ aus dem Fenster guckt und sich das Wasser Stück für Stück nähert… teilweise bekommt man in „Risikogebieten“ ja dann auch keine passende Versicherung (was ich auch immer ziemlich „daneben“ finde).

    1. Klar, als Versicherung würde ich Hochwasserschadensversicherungen auch nur Wüstenbewohnern verkaufen… :devil:

      Oh je.. ich stelle mir das schrecklich vor, zu sehen, wie das Wasser immer höher steigt und man mehr oder weniger machtlos zusehen muß. :-((

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