Tautropfen im Gras

„Mußt du alle paar Meter stehen bleiben, um dann eine halbe Stunde lang einen einzelnen Grashalm zu fotografieren?!“ (O-Ton meines lieben Tochterkindes.)

Ja. Ja-ha. Muß sein.

Denn so ein Grashalm ist tückisch. Will sich verdammichnochemal nicht einfach so knipsen lassen, wackelt, zappelt herum, dreht sich von der Kamera weg, macht Faxen – ach nee, das waren die Kinder – aber stillhalten, das will er trotzdem nicht. Die leichteste Brise wird zu einem Sturm, wenn man mit einem Makro auf der Lauer liegt, denn es zählt buchstäblich jeder Millimeter, den sich das Objekt vor oder das Subjekt hinter der Kamera bewegt, wenn man so ein funkelndes Tautröpfchen auch nur annähernd scharf abgebildet haben möchte. Da dauert es schon mal und einige Dutzend Bilder müssen gemacht werden, weil dann die Wahrscheinlichkeit steigt, wenigstens eine Handvoll brauchbarer Bilder mit heim nehmen zu können.

Also ja. Ja-ha. Das muß sein!

Und hier sind einige davon, und nein, knackig scharf sind sie nicht geworden, denn dann würde ich wahrscheinlich jetzt noch auf der Lauer liegen… ;)

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3 Antworten auf „Tautropfen im Gras“

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