Herbst.

Herbst

 
Oh.
Weh.
Wohin ich seh:
S’ist
nirgends
schöner als daheim!
 
Der Casus macht mich Lachen…
 
Gar herbstlig drauß‘, gar grauslig drünn.
Es pfoift der Sturmling, heult der Spünn.
Oh! Das Kerzenleucht verdimmt,
Ach!
Schon ist das Wabberling verstimmt.
Nun webt’s mir an – den Kragen.
Ich ohnt es ahnehin schon lang,
und hub schnöll an zu klagen.
 
Schrellend, qualzend, halseringend,
mich auf Herbstens Laube schwingend,
farbgeräuselt Wabbel, du!
Dunkelbuntes Herbstzeitloses!
Laß mich ziehen und in Ruh!
 
… und des Pudels Kern bewachen.
 

Puschelschimmel
Puschelschimmel

Eine Antwort auf „Herbst.“

  1. … des Pudels Kern… wie sooft ist es eben jener, der so unverborgen vor uns liegt und doch nicht sichtbar erscheint…

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