Kinderfotografen – die ersten Schritte

Heute darf ich mich einmal zurücklehnen und genüßlich meinen Kaffee schlürfen/Bilder bearbeiten/Abendessen zubereiten, denn ich hatte eine nette Gastschreiberin, die einen interessanten Artikel zum Thema „Kinder als Fotografen“ verfaßte. Ich bedanke mich wie verrückt und wünsche meinen Lesern viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Lesen von – Tadaa! –  Natalijas Gastbeitrag:

Bilder halten besondere Momente und Emotionen fest.

Kinder mögen es sehr, sich Fotos anzuschauen und stellen häufig viele Fragen zu dem was sie sehen. Kinder sind sehr kreativ und begeistern sich auch für die verschiedensten Dinge. Oft kommt auch bald der Wunsch, selbst fotografieren zu können. Wir als Eltern können diesen Wunsch durchaus unterstützen, ohne selbst Profi darin zu sein.

Die Aufgabe besteht darin, das Fotografieren kindgerecht zu zeigen und die Kleinen auch mal experimentieren zu lassen. Zu Beginn des neuen Hobbies wird noch keine eigene Kamera gebraucht. Zuerst sucht man mit dem Kind zusammen ein Motiv aus, welches es fotografieren möchte, es kann der Hund, das eigeneKuscheltier oder ein Familienmitglied sein. Ist das Motiv ausgesucht, benutzen wir die eigene Kamera oder auch das Handy und nehmen damit das Motiv ins Visier. Dabei lassen wir die Kleinen über die Schulter schauen und erklären, warum wir gerade das Bild mittig fokussieren oder gerade diesen Abstand zu dem Motiv halten. Das Kind hat sicherlich ganz viele Fragen, die es uns immer wieder stellen wird und vielleicht hat es auch Ideen, die nicht so gut realisierbar sind. Trotzdemsollte man einfach darauf eingehen und es ausprobieren. Am Bild wird der Nachwuchs dann erkennen, woran man noch üben kann.

Im nächsten Schritt sollte man dem Kind auch mal den Fotoapparat überlassen, damit es selbst ein Bild schießen kann. Hier geht es im ersten Moment nur darum, dass es den Auslöser drückt.Was Mama oder Papa vorher eingestellt haben, spielt keine Rolle. Am Ende ist das Kind derFotograf, weil es abgedrückt hat.

"Kleiner Fotograf" [©Mandy Tabatt]
"Kleiner Fotograf" ©M. Tabatt

Später können Schritt für Schritt die Funktionen der Kamera gezeigt und erklärt werden, so dass das Kind diese Einstellungen selber machen kann. Wichtig dabei ist immer alles zu erklären, zu zeigen und Tipps zu geben, wie man am Besten etwas fotografiert oder einstellt. Die Bilder können dann später gemeinsam angeschaut werden.

Als Eltern sollte man die Kunstwerke der Kleinen nicht kritisieren, das tun sie schon selbst. Lieber loben und etwas hervorheben, wenn es besonders gut gelungen ist. Am Besten lassen sich die Bilder im eigenen Fotoalbum sammeln, damit sie voller Stolz den Anderen präsentiert werden können.

Nun ist auch die Zeit gekommen, dem Kleinen eine eigene Kamera zu beschaffen, die er sich auch verdient hat. Der Fotoapparat muss kein Luxusmodell sein, sollte aber trotzdem vernünftige Bilder machen können.

Nun kann der neue Fotograf nach Lust und Laune seine Bilder in Szene setzen und sich bei seinem neuen Hobby austoben.

Sucht ihr noch mehr Informationen zum Thema? Dann schaut mal nach unter www.mamiweb.de//magazin/kinder-als-fotografen/1.