Käsebraten am Spieß…

… so nannte man wohl – laut Wikipedia – „Raclette“ bei Johanna Spyris „Heidi“.

Bislang sind wir ja auch gut ohne so einen Tischgrill mit heißer Platte ausgekommen. Wie gesagt – bis jetzt.

Nachdem unsere Große nämlich nach einer Geburtstagsfeier ganz begeistert vom Raclette erzählte, beschlossen wir, das Ganze einmal auszuprobieren.

Also wurde für die Silvesterparty das Gerät von den Großeltern geholt und diverser Kühlschrankinhalt klein gehäckselt:

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Der oben zu sehende Tisch wurde von unseren Kindern gedeckt. Sie waren großzügig: jeder bekam ein Tictac. Sie wissen schon, die mit den 2 Kalorien.

Dieser Effekt wurde dann natürlich gleich wieder zunichte gemacht.

Und lecker war das! Wie haben wir es nur so lange ohne Raclette ausgehalten?!

Gleich eine Woche später wurde es von unserem (sonst so mäkeligen) Mittelkind erneut beantragt.

Mein Favorit: Hackfleischklößchen. Natürlich mit dickem, leckerem Raclette-Käse…

Hier unten noch ein paar Links, zum Thema „Raclette“ (nein, Sie sollen das jetzt nicht gleich alles kaufen, wirklich nicht), zum Thema „Heidi“, und sollte noch jemand eine tolle Seite voller Raclette-Rezepte kennen, dann bitte den Link schicken, damit ich ihn hier unten noch hinein basteln kann, ja? Besten Dank!

15 Antworten auf „Käsebraten am Spieß…“

    1. Oh, löblich ver-*****t, das seh ich gern…

      Ansonsten: es geht, hält sich im Rahmen. Dank Teflon, der H**sfr** bester Freund (metaphorisch!) und Sp**maschine… das geht.

      :bernd:

  1. Wie kommt man denn von einem Gericht namens „Käsebraten am Spieß“ auf das, was man heute Raclette nennt? Also Käse-Fondue hätte ich ja noch verstanden. Aber egal!

    Auf die Idee, Hackbällchen beim Raclette zu machen, bin ich auch noch nicht gekommen. Das werde ich mir mal merken!

    1. Du weißt doch: „Wer hat’s erfunden?“ – Die Schweizer…

      Naja, und – laut Wikipedia – war das wohl früher wirklich einfach ein großes Stück Käse, welches man am Feuer hat schmelzen lassen… von daher… aber mit unserem heutigen Raclette hat das wirklich nicht viel zu tun.

      Und ja: Hackfleischbällchen, so kleine, total lecker…. :-D

    2. Ach so, vergessen zu fragen: Ihr scheint Raclette öfter zu machen, was kommt denn bei euch so auf den Tisch? Hast du einen Geheimtip?

      8-)

      1. Nen Geheimtipp jetzt nicht so wirklich. Sind da bisher leider auch eher „traditionell“ gewesen. Da freue ich mich auch immer über jeden Tipp.

        Hier mal so die Sachen, die bei uns öfters dabei sind:

        Käse: Raclette-Käse, Mozzarella, Camembert!

        Gemüse: Champignons, Mais, Paprika, Zwiebeln

        Fleisch: Pute, Rind, Schwein (jeweils kleingeschnitten, Sorte je nachdem, wonach uns ist), Schinken, Salami (beides auch gut zum Braten oben drauf!)

        Ansonsten haben wir auch manchmal Ananas dabei. Banane könnte mit Curry und so auch ganz witzig sein – hab ich aber noch nicht probiert.

        Dazu gibt’s dann halt ein paar Saucen und vielleicht mal Partybrötchen oder ein Ciabatta-Brot!

      2. Hmmmm…. lecker… Mozarella und Camembert… das klingt schon einmal gut, Schinken und Salami auch.

        Mit Ananas und Banane im Zusammenhang mit „richtigem Essen“ ;-) – kann ich mich immer nicht so anfreunden, aber da bin ich meist die Einzige, die das nicht so toll findet…

        Wir hatten einmal gebackene Kartoffel… wie heißt das? Viertel? … und einmal Reis dazu.

        Fisch könnte ich mir auch gut vorstellen… haach, ich glaub, das Raclette sehen meine Eltern so schnell nicht wieder…

        :plate:

      3. Ah, da spricht der Hobby(?)-K**h… Oder… semiprofessionell? Man weiß so wenig…

        Auf jeden Fall gut, wenn es schnell zubereitet ist.

        Mein Spezialgebiet ist ja „Experimentelles K*c**n“ sowie „Intuitives K*c**n“. Darf beides nicht verwechselt werden mit „K*c**n mit Resten“, da hier das Ergebnis meist „Soljanka“ hieße.

        Also Fisch. Für den nächsten Raclette-Abend.
        Auch lecker: Fenchel.

      4. Ah, da spricht der Selbst- ohne- Fertiggerichte- Versorger.
        (Gut, die Ananas züchte ich nur indirekt, unmerklich eher–gar nicht selbst. Öffne aber die Dose!!) :knife:

  2. Ach, ich hab an sich nix gegen Fertiggerichte, die sind oft lecker und meist praktisch, da nahezu fertig (muß am Namen liegen), aber in die meisten wird ja heute Gluten reingerührt, somit ist es vom Speiseplan gestrichen…

    *miep*

    1. ….die sind oft lecker und meist praktisch.. und TEUER, fehlt da noch, und überwürzt, gezuckert…und wenn ich mich erinnere, an Notfall- Mikrowellengerichte in der Mittagspause.
      Da ist noch der Geschmacksverstärker drin, wirst nur kurz satt, danach, schwupps zum Bäcker, obwohl ich gar keine Kekse wollte. Also ohne den Ernährungterroris*us.

      1. Ja, na TEUER, aber hallo! Und Mikrowelle geht gar nicht, so etwas haben wir auch gar nicht zuhause, es ist mir SUSPEKT…!

        Und vielleicht sogar noch … Lockstoffe. Pheromone und wer-weiß-was-alles.

        Und überhaupt. Nein, nein, wir kochen fast alles selbst. Bis auf die 2 Ausweichgerichte, die ersatzweise auf den Tisch kommen… für diese Mäkelfritzen…

        Und in Afrika verhungern die Kinder.

  3. Lese ich da wieder von der Frauen Panik?
    Bei Mikrowelle?
    Das Gerät ist gut. Punkt.
    Die Fertigspeisen, die oft da rein geklopt werden sind bäh. Ausrufungszeichen.

    Portoniertes TK- Gemüse, dem man die Spazierfahrten zum Markt und retour und nochmal hin und her, ersparte, mit wenig Wasser in der MW gegart, behält seine Form und die Inhaltsstoffe gerne bei sich, bis Speisende sie naschen.
    Was man beim Bad a la Tsunami im OFFENEN Pott nach alter Mütter Sitte gar nicht erst hoffen sollte. gnampf

    Geheimtipp vom Stromsparfuchs:
    Wasser, das auf dem Herd kochen soll, in der MW vortemperieren, das spart. Wir heizen da ja eben KEIN Metall auf, nur Wasser.

    Fertig. Hunger. Abgang Bühne links. :hugright:

    Ach ja: So 2x p/a kommt wohl auch ne Fertigerbsensuppe per Dose ins Haus und dort in die MW.
    Das ist solide, der Schicki- Micki- Kram muss da nicht rein.

    1. Ah. Ja. Naja. Mikrowellendinger nehmen aber auch eine Menge Platz weg. Doch doch, um so mehr je kleiner die Küche vorher schon war…

      Thema Gemüse: „Frisch“ (hahahohohihi) vom Wochenmarkt geholt und dann vor sich hin köcheln lassen, bis sie vom tristen Wintergraugrün nicht mehr zu unterscheiden ist, das ist – fürwahr – Großmuttersitte.
      Ich bevorzuge da ebenfalls Frofu. Im nicht zu großen Topf mit einer kleinen Menge Wasser ein paar wenige Minuten gegart.
      Nur so lernen schließlich die Rüben, andere Gemüsesorten voneinander zu unterscheiden…

      Und lecker. Das.

      Ah. Und Erbsen-und andere Eintöpfe sind hier alle paar Tage angesagt, weil sie zu den wenigen Gerichten gehören, die alle essen.

      *mampf*

Kommentare sind geschlossen.