Meine „Snowcat“… die Diana F+

Das muß man sich einmal vorstellen: Da liegt die nigelnagelneue Kamera vor einem und man kann keine Bilder machen. Warum? Weil der passende Film fehlt.

Heute kam sie nämlich. Nachdem sie bei einigen Anbietern mehr als 15 € teurer,  vergriffen und bei anderen gleich gar nicht im Sortiment war, hatte ich sie mir bei Amazon vorbestellt. Plötzlich war 1 Exemplar wieder erhältlich, aber von Amazon war noch keine Reaktion gekommen. Also klare Sache, erst die Vorbestellung storniert und dann flink die vorrätige Kamera bestellt.

Aber 120mm-Rollfilm, den hatte Amazon nun wirklich nicht vorrätig. Macht nix, gibt ja genug Marcetplace-Anbieter, die sogar recht günstig sind. Nun kann es aber noch bis Montag warten, bis meine 120er Filme hier ankommen und solange heißt es auch: Geduld haben. (Schwierig)

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Und alle so: „Süüüüß!“

Ach, ganz vergessen, steht zwar ein wenig in der Überschrift, aber wir sind ja hier schließlich das reine Bildungsportal: Es handelt sich um einen sogenannten Diana F+  Klon namens „Snowcat“. Für alles weitere bitte hier und hier schauen, ja?

Noch eine gute Nachricht:

Mein Film war voll und ich brachte ihn heute in ein Fuji-Bildercenter mit eigenem Minilab. Laut Aussage der Verkäuferin/Minilaborantin/Film-Entwicklungsassistentin wird da grundsätzlich keine automatische Optimierung vorgenommen. Prima. Die Bilder waren nach einer Stunde fertig und von einer Qualität, in der ich mir meine letzten beiden Filme gwünscht hätte.

Nächster Schritt:

Lernen, wie man mit dem SuperSampler auch die Leute mit aufs Bild bekommt. Es ist doch recht ungewohnt, komplett ohne Sucher oder Display und quasi im Vorbeigehen zu photographieren.

(Über-)nächster Schritt:

Erfragen, was es kostet, nur die Negative entwickeln zu lassen und auf die Papierabzüge zu verzichten. Denn mit 12.55 für 38 Bilder im Format 9×13, glänzend, ohne ImageCD – das ist doch recht heftig. Dafür waren sogar die Negative – präzise geschnitten – ordentlich in Plaste-Hüllen aufbewahrt.

Damit der letzte Schritt sinnvoll wird, braucht Frau Magrat also jetzt sofort einen ordentlichen Scanner, das ist Fakt. Jetzt gibt es ja auch den Epson V600… der kostet mit etwas über 300 € nicht gerade wenig, aber doch immer noch 200-300 €weniger als der V700…

Frage:

Wo bleibt mein Mega-Los-Gewinn?!

Nachsatz:

Ich glaubte heute etwa eine schreckliche, furchtbar lange Stunde lang, daß ich meinen Lomo SuperSampler kaputtgespielt hätte. Die kleine, dünne Aufreißschnur … sie bewegte sich nicht mehr. Hing leblos herab. Es war ein so trauriger Anblick.

Zuhause angekommen wollte ich sie einer Notoperation unterziehen und spulte (im Uhrzeigersinn, immer im Uhrzeigersinn!) den Film zurück, nicht, ohne mir vorher gemerkt zu haben, daß ich bis jetzt etwa 12 Bilder belichtet hatte. Bis dahin wollte ich den Film dann wieder (möglichst ohne ihn doppelt zu belichten) wieder „vorspulen“.

Wie groß war meine Freude, als ich die Filmpatrone entnahm und mich eine große schwarze „12“ anstrahlte! Kein Wunder, daß er nach dem 12. Bild streikte, der Film war einfach mal zu Ende…

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