Fotolabor oder Kaffee?

Natürlich würde – bei diesen Temperaturen – fast jeder erst einmal für Kaffee plädieren, heiß und lecker und nicht annähernd dem Kaffee gleichend, der sich momentan in meiner Seepferdchentasse befindet: lauwarm mit Kaffeesahne, die aussieht, als hätte man einen Löffel Hafergrütze in den Kaffee gerührt…

Aber nein, es geht gar nicht um DEN Kaffee. Es geht – und ich hatte es bereits angedroht – um Frau Magrats erste Lomographie-Versuche sowie um die Analog-Photographie allgemein.

Die ersten Bilder mit dem 4-linsigen SuperSampler sind gemacht und die Ergebnisse sind … interessant. Das ist vorsichtig ausgedrückt, denn mit meiner Annahme, man würde nun einfach seinen Fuji- oder Kodak- oder Lomo-Film einfach vollknipsen, zum Entwickeln bringen und ein paar Tage später seine fertigen, qualitativ hochwertigen Bilder inklusive der Image-CD nach Hause tragen, erwies sich als schlichtweg naiv und falsch.

Der erste Lomo-Film war mit ISO 100 zu dunkel geraten, weil man damit eben wirklich nur bei absolut günstigen Lichtverhältnissen vorzeigbare Ergebnisse erwarten kann. Die ersten Bilder sahen darum etwa so aus:

Fazit: Ohne Licht ist alles dunkel.

Außerdem: Wir brauchen mehr ACTION!!!

Da ja immer 4 Bilder auf einem Abzug landen – innerhalb von 2 oder 0.2 sec – ist es reichlich langweilig, wenn das Motiv jeweils exakt dasselbe ist.

Aber kein Problem, von nun an werden vorallem sich bewegende Objekte geknipst oder alternativ einfach wild während des Auslösens „gefuchtelt“:

Ein hoher Baum – einfach den Arm mit vorgestreckter Kamera von oben nach unten bewegen, nachdem man den Auslöseknopf betätigt hat.

Die komplette Familie – einfach einmal die Kamera von links nach rechts oder umgekehrt (wir wollen ja hier niemandem Vorschriften machen!) geführt und so alle Lieben gleichzeitig „gescannt“.

Ein flitzendes/kletterndes Kind – einfach draufhalten und fertig ist eine komplette Kurz-Szene.

Das Kind springt/fällt vom Klettergerüst – vorher auf 0.2 sec Highspeed stellen! (Obacht.Späßchen.)

Wir erfahren übrigens im Fotoladen unseres Vertrauens, daß man ja heutzutage um die Digitalphotographie gar nicht mehr herumkommt. Fand ich interessant…

Wir erfahren auch, daß man offenbar nicht davon ausgehen kann, daß man komplette Abzüge erhält für sein Geld, sondern daß da gerne schon mal ein paar Zentimeter der linken Seite eines Bildes fehlen können. Macht aber nix, dafür hat man ja rechts die fehlenden Zentimeter eines anderen Bildes mit drauf. Wie schön, da geht nix verloren. Sieht aber komisch aus und entspricht nicht so ganz meinen Vorstellungen.

Wir erfahren nun, daß die JPGs auf der ImageCD ihr Geld ebenfalls nicht wert sind.

Sie sind – offen gestanden – mickrig: 1536 x 1024px und ca. ein halbes MB, das ist nicht viel. Dafür belegt der ganze Rödel, der auf die CD draufgepackt worden ist, insgesamt 66 MB. Davon entfallen also 11 MB auf die Bilder und davon noch einmal 400 kB auf einen Ordner voll Thumbnails. Prima. Der Rest ist ein Viewer, ein (man lese und staune) Sreensaver und ein Progrämmchen, mit welchem man die TOLLEN Bilder online (!) hochladen und tolle Photoprodukte oder Abzüge machen lassen kann.

Ich bin begeistert. Noch lieber aber wäre mir gewesen, wenn ich hochwertige Bilddateien -vom Negativ gescannt – erhalten hätte. So hab ich einfach nur … dies hier (die ersten beiden Bilder sind Lomo, die anderen beiden mit meiner analogen Canon EOS 300 geschossen):

Aber so sehen glücklicherweise nicht alle Bilder aus…

Auf lomography.de gibt es die herzeigbareren Bilder zu sehen.

Wir erfahren nach einigen Lomoforum-Recherchen, daß das herkömmliche Foto(groß)labor ein altbekanntes Übel ist. Generell werden sämtliche Bilder einer digitalen Korrektur unterzogen. Das ist schön, aber auch schön doof: Man stelle sich vor, man hat Zeit und Energie in supertolle Spezialeffekte gesteckt. Lomo-Bilder mit speziellen Farbfiltern oder Belichtungen oder was auch immer. Nun holt man sie ab und muß sehen, daß das Labor alles weggebügelt hat. Graue, langweilige Bilder sind die Folge, bei denen sich einem der Magen umdreht.

Also bitte IMMER auf die Filmpackung schreiben, daß man keine automatische Korrektur wünscht! (Ob das tatsächlich Beachtung findet, sei jetzt dahin gestellt)

Wir erfahren weiterhin, daß man mit 35mm-Filmen noch gar nicht wirkliche Probleme hat, die richtigen bekommt man, wenn man damit anfängt – ganz lomo-esk – 120mm Rollfilm zu verwenden. Da ich das in unmittelbarer Zukunft vorhabe, bin ich nun seit Tagen dabei, einen passablen Weg zu finden, wie man aus seinen mit viel Liebe vollgeknipsten Rollfilmen vor- und herzeigbare Bilder zaubert.

Momentan ist das der Stand der Dinge:

  • man bringe seine Filme ins Labor, möglichst dahin, wo direkt im Laden entwickelt wird und die entsprechenden Leute greif- und sprechbar sind
  • man bettele inständig um die Abschaltung der automatischen Korrektur
  • man flehe nicht minder inständig um das Nicht-Zerschneiden der Negative
  • man nehme Papierabzüge grundsätzlich nur dann mit, wenn der Preis einen nicht umhaut
  • man kaufe sich einen Scanner und scanne nun die fertig entwickelten Negative
  • von den wirklich gut gewordenen Exemplaren lasse man sich nun online beim Foto-Shop seines Vertrauens tolle Abzüge machen

Daraus ergibt sich umstandslos dieses Problem:

Welchen Scanner? Ich schwanke zwischen dem Canon CanoScan 8800F und einem Epson Perfection Vxxx …

Aber auch ganz neue Möglichkeiten tun sich auf:

Warum nicht gleich selbst entwickeln?

Und an dieser Stelle nun kommt – endlich – der Kaffee ins Spiel:

Wie es nun weitergeht…? Ich werde berichten…

11 Antworten auf „Fotolabor oder Kaffee?“

  1. Fotolabore waren schon immer ein graus. Das hat sich scheinbar nicht gebessert, nur da sich es nicht mehr mitbekomme, weil ich alles online entwickeln lasse und mit der Qualität fast immer zufrieden war.

    Ich habe vor vielen Jahren mal ein schlimme Geschichte erlebt. Habe einen entwickelten Film abgegeben, um von einem Negativ ein Poster drucken zu lassen. Poster kam und war voller weißer Punkte (Dreck auf dem Negativ), reklamiert… Poster kam neu, wieder das selbe Problem… wieder reklamiert… Poster kam, immer noch dreckig… dafür war in der Packung ein fremdes Negativ und meins war nach 2-maligen Suchauftrag nie wieder auffindbar.
    Das war so schrecklich,weil es eins meiner besten Fotos war, die ich damals gemacht habe. Ich weine heute noch!

    1. Au wei… das ist wirklich bitter! Da wäre ich auch traurig… :cry:

      Das Problem ist wohl einfach, daß die ganzen Großlabore auf Digitalbilder eingerichtet sind und da stimmt ja die Qualität meistens auch, jedenfalls hab ich da fast nur gute Erfahrungen gemacht.

      Wenn man sich dann mal die Preise der kleineren Labore anschaut, die sich auf Analogphotographie spezialisiert haben…

      :hypnotized:

  2. Huhu! Frau Quadratmeter machte mich auf diesen EIntrag hier aufmerksam :)

    Wo fange ich an?

    Die Sache mit den Großlaboren:

    Es gibt nur eine Handvoll davon in Deutschland. Ich glaube sogar, es sind nur 3. Es waren aber auch nur 3, als es die digitale Fotografie noch gar nicht gab.

    Du gibst Deinen Film bei Schlecker, Rossmann, in einem Fotoladen, im Kaufhaus der Fotoabteilung, dem Fotografenladen an der ecke (!) undundund ab,

    Was passiert dann?

    Diese Filme werden alle gesammelt und in in eines dieser Großlabore geschickt. Die Preise für die Entwicklung an den Stellen, wo man den Film hingebracht hat, sind trotzdem unterschiedlich, obwohl alle in der selben Brühe landen,aber so war das schon immer.

    Dort werden diese Filme dann, vereinfacht gesagt, in diese Millionen von Euro teuren Entwicklungsmaschinen gepackt. Alle weiteren Verabeitungsprozesse geschehen vollautomatisch. Die Filme, die dort durch die Entwicklungsbäder laufen (Chemie) usw. werden exakt auf den Iso-Wert entwickelt, für den der Film gedacht war/ist: 100/200/400 ISO usw.

    Bedeutet also auch: Die Negative sind korrekt entwickelt.

    Was dann beim Ausbelichten auf Papier passiert, macht diese exakte Negativentwicklung wieder zunichte: Die Einstellungen sind „Durchschnittswerte“, da man davon ausgeht, man hat zwar den Film auf 400 ASA belichtet, also den Nennwert des Filmes, wenn dieser bsp. 400 ist, aber hat ihn vielleicht falsch belichtet, was die Belichtungsmessung des Motives angeht.

    Beispiel: Das berühmte Landschaftsbild, unten Erde, irgendwas, ein Feld mit Weizen, Klatschmohn drauf, eines der beliebtesten und ausgelutschtesten Motive ever, aber nun ja *würg*.

    Oben: Wolkenloser, blauer Himmel. Oben also sehr hell, unten so mittel bis „auf jeden fall“ dunkler.

    Jetzt gehen wir mal davon aus, die Belichtungsmessung erfolgte auf den Himmel, was passiert: Belichtungsmesser der Kamera sagt „ui, wie hell! Da muss ich bei dieser Blende eine kurze Zeit nehmen.

    Die untere Hälfte des Bildes wird also unterbelichtet, was dann ein Negativ ergibt, das, wenn man es gegen das Licht hält, unten sehr klar ist, oben sehr hell. Das, was klar ist, müsste kürzer belichtet werden beim Ausbelichten auf Papier, als das, was oben auf dem Negativ zu sehen ist. Was im Negativ dunkel ist, ist auf dem Positiv hell. Und umgekehrt natürlich auch.

    Jetzt gehen diese Maschinen also hin, und errechnen einen Mittelwert, was dann rauskommt ist dann etwas, wie das Bild oben rechts (von den dreien), mit den Bäumen im Abendlicht: Unten ist es eigentlich zu dunkel und müsste auf Papier, wenn korrekt ausbelichtet, „absaufen“, viel dunkler sein, vielleicht sogar bis schwarz. Da sieht man aber, wie künstlich hochzeogen worden ist, darum auch dieser Schleier auf dem Papierbild, der Datei.

    Wenn Du dieses Negativ mal rausholst und Dir anschaust, dann sollte es unten „dünner“ sein (durchsichtiger) als oben. Unten also bedeutend dunkler auf Papier rauskommen.

    Das gilt für falsche Lichtmessung, wie auch für Kameras OHNE Belichtungsmesser, wie eben der Lomo-Action Sampler, oder wie das Ding heisst ;) Gilt für analog, wie auch digital.

    Bei Kameras mit einer festen Zeit, wie eben dieser Lomo, kommen noch mehr Faktoren ins Spiel: Du hast dann die und die Lichtverhältnisse, aber nur eine Blende und eine Verschlusszeit: Das die beiden ausgerechnet mal zur herrschenden Lichtsituation passen, hm, eher selten, da kann ich nichts erwarten. Allerdings könntest Du beim selber scannen (weiter unten) da noch was nachbearbeiten am Rechner, klar.

    Bei Lomo weiss ich nur, dass die Lomo-Freaks mittlerweile auch viel gestehst haben und Filme empfehlen, wo das dann i.d.R hinhaut: 400 Asa Filme z.B. bei dem und dem Licht , 100er bei dem Licht usw.

    Die Sachen, die man Großlabore bitten könnte, also die Sachen aus Deiner Liste: Vergiss es.

    Da sitzt jemand, der packt die ganzen Filmtüten aus den Kästen einmal an, und schaut, welches Format, welches Papier usw. Dann wird das sortiert und geht seinen (automatischen) Weg.

    Was noch geht sind Spezialsachen wie „Crossentwicklung“, also Diafilm im Farbprozess usw. Bei mir haut das jedenfalls immer (noch) hin, muss aber wirklich sehr fett auf der Tüte stehen.

    Was das Schneiden angeht, also der Papierbilder: Geht nicht, das sind Schwankungen, die muss man als Kunde leider hinnehmen. Irgendwann ist eine papierrolle alle, dann hält die Maschine an, ’ne neue kommt drauf, die wird eingefädelt, Knopfdruck und weiter. Oder aber, es bleibt mal was hängen usw. Gleiches gilt auch für die Negative: Die werden abgetastet, aber wenns mal ruckelt: Anja, dann eben einen Zentimeter daneben, mitten durchs Negativ, das Papierbild ist ja noch da, reicht völlig ;)

    Wenn Du Dir ein, Deiner Meinung nach, okayes Papierbild aus der Tüte anschaust und dann das Negativ dazu mal unter die Lupe nimmst wirst Du sehen, dass am Rand ein kleines Stückchen mehr drauf ist – also auf dem Negativ- viel mehr, als auf dem Papierbild. Auch so ein „Phänomen“.

    Was kann man dagegen tun?

    Selber Scannen.

    Ich mach das so. Mein Scanner ist der Epson V700 mit der abgespeckten Version von Silverfast „SE“. Kann man direkt in die Tonne kloppen, weil die Vollversion besser ist. Allerdings habe ich jetzt die Original Epson-Scan Software, die kann auch das, was die Vollversion von Silverfast alles kann – kostenlos.

    Die Oberfläche sieht sogar fast genau so aus, nur das die Epson-Software aufgeräumter wirkt.

    Der V750 ist dann der Scanner, mit der Silverfast „AI“ Version, also der Vollversion. Die Unterschiede der beiden Epsons ist also nur die Silverfast-Version, die dabei gepackt wird.

    Die andere Sache hast Du selber angesprochen: Selber entwickeln.

    Komplett, also bis zum Papierabzug, ist das eine tolle Sache – wenn man den Platz dafür hat, die Zeit und die Geduld. Ich weiss, wovon ich schreibe, ich bin Selbstentwickler. Feste Dunkelkammer ist vorhanden, sehr zum Leidwesen von Frau Quadratmeter, aber so ist das nun ma. Allerdings entwickle ich zur Zeit nur noch die Negative auf Schwarzweissfilm, diese Scanne ich ein, notfalls drucke ich sie aus, weil mir der Papierabzug zu müßig ist.

    Farbe? Leider nicht, da viel zu aufwendig. Es müssen exakte Temperaturen und Zeiten eingehalten werden. Ich habe sogar mal eine zeitlang Farbe auf Papier ausgeprintet: Das sieht toll aus, keine Frage, aber die Lernkurve tritt Arsch, wie man so sagt. Dazu braucht man dann wieder einen Vergrößerer mit Farbmischkopf undundund. Ausserdem bin ich totaler Schwarzweiss-Fan, mochte ich immer schon sehr gern, von daher passt das bei mir super. Und wenn ich Lust auf einen Barytabzug habe: Das Zeug steht ja da, dann mache ich das eben.

    Die Negativentwicklung in schwarzweiss ist wirklich total einfach, du brauchst nur eine Filmdose, etwas Chemie und ein paar Plastikbehälter, einfach gesagt. Ein Schwarzweissfilm im Labor zu entwickeln kostet Dich pro FIlm locker einen 10er, 14 Tage Wartezeit und mittelmäßig ausbelichtete Papierbilder, dazu noch zerschnittene Negative – mit viel Glück ist dann grade DAS Negativ in zwei Hälften zerschnitten worden (alles schon gesehen)

    Selbst entwickelt kostet Dich das keinen Euro pro Film und nach einer Stunde könntest Du, wenn Du alles dazu hast, schon scannen ;)

    So, ist viel zu viel Text geworden, aber ich habe mich dann warm geschrieben. Wenn Fragen da sind, einfach stellen.

    Grüße
    Fotozelle

    1. Ich finde diesen Kommentar inhaltlich sehr bemerkenswert und hat mir gut gefallen. Ich gebe zu, einer der ersten ellenlangen Kommentare seit langem, die wirklich von vorne bis hinten gelesen habe. Vielen Dank für dein Einblick!

    2. So, nu aber wieder vom Rechner aus… ;-)

      Also nochmals danke, daß war sehr erhellend.
      Das mit den Großlaboren dachte ich mir schon so, und meine „Liste“ ging daher mehr in die Richtung der Minilabs. Wir haben hier eins in der Nähe und ich kenne das von „früher“, also so vor 5-10 Jahren, von einem anderen Fotoladen, der mittlerweile dichtgemacht hat.

      Hast du denn Erfahrung mit diesen Minilabs (Fuji)? Denn da hätte man ja – zumindest theoretisch – die Möglichkeit, das ein oder andere kundenwunschgemäß an- oder eben besser abzustellen…
      Wir wollen das jedenfalls heute mal testen, ein Lomo-Film ist nämlich voll ;-) …

      Thema Scanner: Ich hatte ja oben nur vom Vxxx geschrieben, aber tatsächlich auch den V700 ins Auge gefaßt. Ist halt immer alles eine „Schein-Frage“. Aber warum 200€ für den Canon ausgeben, wenn ich mich hinterher nur ärgere…? Wobei der 8800F von vielen (mit Magrat’scher Geldbeutelgröße) empfohlen wird…
      Zur Silverfast-Version: das hatte ich auch so recherchiert, neu ist mir allerdings, daß Epson eine hauseigene Software mitbringt, die das auch kann. Das hör ich gern! :-)
      Insofern schon wieder ein Punkt für den Epson…

      Thema Selbstentwickeln: ist ein lange gehegter Wunschtraum. Mit eigener Dunkelkammer könnte ich zwar nicht dienen (erst, wenn die Kinder aus dem Haus sind, so in 10, 20 Jahren… ), aber – laut Webrecherche – es ginge wohl auch Wechselsack und Filmdose….? So für den Anfang?

      Zumal mein Mann da auch nicht abgeneigt wäre, sein Vater hat früher auch selbst entwickelt…

      Schwarz-Weiß-Photographie finde ich auch Klasse. Damit werde ich mich auch in der nächsten Zeit noch ein wenig beschäftigen. Braucht halt alles Zeit… Und wenn man mit der kompletten Familie unterwegs ist, reicht es zu meinem Leidwesen oft nur noch für ein paar Schnappschüsse…

      Die oben gezeigten Bilder waren glücklicherweise auch nur arge Schnappschüsse, da tat es mir um keines wirklich leid (um die paar Euros aber schon). Wenn mir das natürlich mit guten Bildern passiert wäre, hätte ich mich vermutlich schwarz geärgert…

      Alles in allem läuft es also genau auf das hinaus, was ich mir schon so überlegt hatte: Filme entwickeln lassen und selber scannen.

      Na bitte…

  3. Hallo fotozelle,

    Herzlich willkommen hier und liebe Grüße an Frau Quadratmeter!
    Mein erster Gedanke zu deinem interessanten und ausführlichen Kommentar: Toll…!
    Mein zweiter: Wollen wir da einen Gastbeitrag draus machen? Würde mich sehr freuen! Alles weitere morgen, weil ich hier mit dem Handy tippe, das ist recht mühselig ;-)

    Einen schönen Abend noch!

  4. Na, das ist ja toll, das meine Textwand niemanden erschlagen hat und sie sogar ganz gelesen wurde, dank auch an Jana.

    Gastbeitrag? Wie soll der aussehen? Mache das auch zum ersten Mal ;)

    Wegen des Mini-Lab: Ja, die machen das irgendwie noch, kostet aber mit der Zeit gut Geld, und soviel ich weiss, schicken die ihre Standartfilme der kunden ebenfalls in die Großlabore. Ich pertsönlich kenne kein Mini-Lab, die tatsächlich jeden Film per Hand nach Wünschen des Kunden entwickeln. Was aber nicht heisst, dass es manche vielleicht doch machen.

    Ich selbst kenne nur ein Megalab, die machen tatsächlich alles, was du willst. Das geht dann noch über das Scannen der Negative mit einem Trommelscanner, bis hin zum Aufziehen auf jede unterlage, die man sich vorstellen kann (Acryl, Aluminium, Plexiglas usw.) Da habe ich vorletztes Jahr für eine Mappe mit 20 DIN A4 Ausbelichtungen 170 Euro bezahlt, allerdings war dann auch alles so, wie ich es wollte.

    Wegen der SW-Filmentwicklung, bzw. der Negativentwicklung: Ja, Wechselsack, wenn kein dunkler Raum und eine Dose samt Spirale für den Film. Chemie gibt es noch reichlich (kostet wirklich wenig) in diversen Shops im Netz, da kann ich gern Quellen nennen.

    Grüße
    Fotozelle

    1. Keine Angst vor langen Kommentaren, kommt doch immer auf den Inhalt an!

      Mit Gastbeiträgen habe ich auch noch nicht so viel Erfahrung, hatte nur beim letzten Blogjulklapp (vom Konna) mitgemacht und so erschien hier ein Gastbeitrag von einer netten Bloggerin und ich schrieb einen für einen anderen Blog…
      Nun ist ja mein Blog hier nicht gerade in den Blogcharts und es kommentieren auch nicht täglich Hunderte von Leuten, aber es geht ja auch nicht um Besucherfang, sondern um einen interessanten Artikel über Photographie… und da du ja ein Vielfaches meiner Erfahrung auf diesem Gebiet hast, vielleicht magst du mal hier schreiben? Natürlich mit Link zu dir und dergleichen, mehr kann ich allerdings nicht anbieten… ;-)

      Gerade das Thema „Selbstentwickeln“ oder „Analog vs. Digital“ etc. …
      Vielleicht auch mit Frau Quadratmeter zusammen? „10 Gründe, die für eine eigene Dunkelkammer sprechen oder warum mich meine Frau lieber mit Wechselsack sehen würde“ …? ;-)

      Nein, im Ernst, ich würde mich sehr freuen und ich hoffe, ich hab mich halbwegs verständlich ausgedrückt, falls nicht, einfach nochmal fragen, ja?

      Das Minilab im Fuji-Bildercenter hat tatsächlich gute Arbeit geleistet (für meine Begriffe…). Die Bilder sind nach einer Stunde fertig, wenn man das möchte, und angeblich wird keinerlei Korrektur beim Ausbelichten vorgenommen. Aber teuer war es schon, ich hatte ja schon im „Diana F+“-Artikel davon berichtet. Bleibt die Frage, was es ohne Papierabzüge kosten wird (hab natürlich vergessen, die Frage zu stellen, wär ja zu einfach gewesen).
      120mm-Rollfilm haben sie zwar nicht mehr im Sortiment, aber -vorausgesetzt, es ist C-41 – entwickeln sie sie noch.

      Thema Selbstentwickeln: Steht auf der Liste. Nicht in den nächsten Tagen, aber bald.

      :frog:

    1. Hallo und willkommen hier, Raimund…

      Den Actionsampler gibt es auch noch. Der Supersampler war halt mein „Einstieg“ in die Lomographie, leider hat es ihn recht bald zerlegt. Hat man die richtigen Motive und genug Licht (was bei meinen Winterbildern ja leider nie der Fall war), dann können auch diese Bilder gut aussehen.
      Heute bin ich oft mit meiner Diana+ unterwegs. Und eine Menge Filme warten darauf, entwickelt zu werden…

      So, nu ich geh ich mal auf deiner Seite stöbern… :enti:

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