Gastartikel: Die Chikatze schreibt über…

…Fotografie in meinem Leben.

Hallo! Hier ist die Chikatze vom Chitime Blog. Dies ist mein kleiner Gasteintrag für Frau Magrat, die ich im Rahmen von Konnas Blogjulklapp „bewichteln“ darf.

Freut mich sehr.

Da ich auf den ersten Blick gesehen habe, daß unser beider gemeinsamer Nenner „Fotografie“ heißt, war mir sofort klar: Ich möchte Euch etwas über Fotografie erzählen.

Das soll aber kein trockener, langweiliger Technik-Aufsatz sein, sondern ich habe Lust, Euch zu erzählen, wie ich überhaupt zur Fotografie gekommen bin, denn heute ist sie ein großes Hobby für mich, fast schon eine Leidenschaft.

Aber von Anfang an:

In meinem Elternhaus gab es immer Kameras. Mein Vater hatte eine „Knipse“, also eine kleine Kamera, meine Mutter habe ich immer mit einer analogen Spiegelreflex-Kamera vor Augen.

Im Urlaub, auf Familienfeiern, aber auch mal zwischendurch im Garten oder auf Ausflügen – immer war mindestens eine Kamera dabei.

Mit ca. 4 Jahren machte ich das erste, etwas schiefe Foto. Ein Winterfoto: Meine Eltern beim Schlittschuhlaufen auf dem Eis.

Das Bild finde ich leider gerade nicht.

Dafür hier klein Chikatze im Alter von ca. 5 Jahren auf Foto-Safari:

fotoimke-2

Seit ich denken kann hatte ich eigentlich immer eine eigene kleine „Knipse“… und irgendwann gewann meine Mutter sogar eine Pentax Spiegelreflex (damals natürlich noch analog), die ich haben durfte. Da war ich superstolz drauf.

Auch heute noch kann ich mir kaum vorstellen, ohne Kamera zu sein.

Als Musikstudentin ohne Auto war ich lange Zeit immer mit Bus und Bahn unterwegs… da hatte ich immer eine kleine Knipse in der Tasche und habe viele spannende „experimentelle“ Fotos gemacht.

Eine schöne Zeit.

In jedem Urlaub, bei jeder Feier war irgendeine Kamera dabei. Ganz natürlich, ganz klar.

Aber so richtig extrem wurde es dann 2007, als ich meinen Liebsten, den Herrn Blendentanz kennenlernte. Er hatte gerade seit einem Jahr mit dem Fotografieren so richtig angefangen und viel Wissen aufgesaugt. Noch heute ist er mein Fotografie-Lexikon. :)

Wir waren immer viel auf Foto-Safari, fast jedes Wochenende in den Sommern … und inzwischen hat er auch ein kleines Studio zuhause, wo wir Portraits „üben“… ich glaube, das macht mir auch unheimlich viel Spaß. Meine Spezialität sind dabei Musiker-Portraits… da kann ich meinen Beruf und das Hobby wunderbar verbinden.

Aber ich fange damit gerade erst an. Spannende Sache.

Jedenfalls mag ich es, wenn Bilder „Seele“ haben, wenn sie etwas erzählen können.

Ich mag spezielle Fotos, solche, die etwas zeigen, das vielleicht nicht jeder auf den ersten Blick so gesehen hätte. Das war immer so. Aber das muß ich erst wieder üben, denn die letzten Jahre war ich sehr damit beschäftigt, die Spiegelreflexkamera wirklich zu verstehen. Blende, Belichtungszeit, Tiefenschärfe… all das.

Aber es ist wie mit so vielen Dingen im Leben: Der Wandel, die Veränderung und die Entwicklung sind das Schönste.

:)

Immer mehr dazulernen, immer mehr ausprobieren und entdecken.

Ich möchte Euch alle motivieren: Fotografieren ist ein wunderbares Hobby und ich möchte es nie hergeben.

Hier noch ein Winterbild von mir. So muß Winter aussehen, oder?

Ich wünsche uns allen einen richtigen Winter 2009/2010. Hoffentlich mit viel Schnee dabei!

DSC_4981

[P.s.: Mein Fotoblog findet Ihr hier und meine Foto-Galerie dort.]

19 Antworten auf „Gastartikel: Die Chikatze schreibt über…“

  1. Beim „Hoffentlich mit viel Schnee dabei!“ ist es ein „dabei“, das mir in dieser späten Stunde den Münte wieder hervorzaubert. Nit so doll.

    1. Nein nein, lieber Herr Blinkfeuer, der Münte kriegt hier keinen Gastbeitrag, auf keinen Fall!

      Schließlich ist das doch hier ein Bildungsportal, nicht wahr…

      :lamp:

  2. Oh da isser ja! Stimmt ja, heute ist der 6.! :)
    Ist das lustig, einen eigenen Eintrag auf einem anderen Blog zu lesen. Irgendwie prima.
    Dankesehr, hat mir viel Spaß gemacht.
    :)

    1. Mir auch, ist lustig, einmal einen Artikel eines Anderen in seinem eigenen Blog zu lesen!

      Ich danke dir dafür, liebe Chikatze!

      War denn der Nikolaus fleißig?

      :christmas:

    1. Herzlich willkommen hier, Mary Malloy!

      Ich hab mir einige deiner Bilder schon angeschaut, besonders das mit der kleinen Schnecke gefällt mir gut…

      Oft reicht ja ein ungewöhnlicher Blickwinkel oder ein besonderes Licht, um etwas ganz Alltägliches zu etwas Besonderem zu machen..

      Danke für deinen Kommentar hier… :-))

    1. OH. 54? In Worten: vierundfünfzig?!

      Das ist viel… Das hat sich ja wirklich gelohnt! Waren denn alles nette Geschenke?

      Ich selbst habe da auch schon schlechte Erfahrung gemacht. Es sei denn, man mag geschmacklose Dinge, die lieblos in Zeitungspapier eingewickelt wurden…

      :-(

  3. *lach* Naja, nicht für mich persönlich natürlich. Aber 54 Teilnehmer. :) Organisiere das jedes Jahr und es ist immer wieder ein Mordsspaß. :)
    Kannst Dich ja mal durch die Geschenkemeldungen klicken. Macht großen Spaß, da zuzugucken, wie die Leute auspacken (mir zumindest…)…!!

    1. Ups, natürlich, klar, das hätte ja sonst bedeutet, daß jeder jedem was schenkt… wo bin ich nur wieder mit meinen Gedanken…

      Na, ich werde mich mal durchklicken, bin schon gespannt, womit so bewichtelt wurde!

      :present:

  4. Ganz lieben Dank für diesen Gestabeitrag, der mich SEHR an meine Freizeit als Kind erinnerte. Mein Vater hatte eine AGFA-„Knipse“ und eine Super 8 Schmalfilmkamera. Hab meine Kindheit ähnlicher Deiner verlebt und mich dann über die erste eigene (Minolta — „X7“ glaube ich war das Modell) in das Hobby Fotografie hinein entwickelt (schönes Wortspiel :-)). Natur und Eifel (meine Heimat) waren dann meine Lieblingsmotive und natürlich sämtliche Urlaube von Ibiza bis San Francisco. Ja. Die Kamera als Wegbegleiter … unresetzlich.

    Gruß
    SLR Harald

Kommentare sind geschlossen.