Projekt 52 | 40 „Goldener Herbst“

Projekt 52

Laut Kalender sind wir ja mitten im Herbst, da dachte sich Sari: „Prima, „Goldener Herbst“, machen wir das doch gleich zum aktuellen Wochenthema“. Nun mag ja bei dem einen oder anderen noch alles grün sein, hier jedenfalls zeigt sich der Herbst, als müsse er sich irgendwas beweisen. Besonders draußen. Das Laub raschelt, die Blätter färben sich kunterbunt, überall rutscht man auf Kastanien aus, beim Waldspaziergang droht man von herabfallenden Eicheln erschlagen zu werden und die lieben Kinderchen knabbern Bucheckern, als wären es Import-Haselnüsse.

Das reinste Klischee, dieser Herbst!

Obendrein ist man im Hause Frau Magrats auf’s Pilzesammeln gekommen. Nein, wir sind keine großen Pilz-Kenner, aber wir haben immerhin Pilz-Bücher! Darin wird dann so lange geblättert, bis der hübsche, gefundene Pilz eßbar ist. Späßchen. Zu gefährlich, zumal wir keine Oma oder Schwiegermutter in greifbarer Nähe haben, um zweifelhafte Pilze vorkosten zu lassen…

Auch ein Späßchen. Wirklich.

Nur schade, daß Frau Magrat so gar nicht basteln kann. Alles wäre innerhalb kürzester Zeit verklebt. Und tackern Sie mal Kastanien-Männchen!

Zurück zum Projekt 52. Ich habe mittlerweile eine Menge herbstlicher Bilder, von all unseren Wanderungen, Spaziergängen, Pils- Pilz-Sammlungen, so daß die Wahl diesmal schwer fiel. Ich habe mich nun für ein Bild entschieden, welches ich gestern erst während eines kleinen Familienausfluges photographierte. Es zeigt eine Gruppe Fliegenpilze (Amanita muscaria). Sie landeten NICHT im Topf….

Und hier dieselbe Fliegenpilzgruppe “von weitem”:

4 Antworten auf „Projekt 52 | 40 „Goldener Herbst““

  1. @Flocke_von_Kroetengruen:

    Erst einmal herzlich willkommen hier und schön, daß du einen Kommentar hier läßt! :-)

    Die Fliegenpilzgruppe sah richtig unwirklich aus, stand direkt am Wegesrand. Unser Jüngster war begeistert, er „liest“ nämlich seit zwei Wochen unsere Pilzbücher ;-) …

  2. Fliegenpilze sind ja tolle Motive. Schade, dass auf deinem Bild das wesentliche zu kurz kommt: Die weißen Sprenkel auf rotem Grund. Mir sind zu viele Lamellen zu sehen und die haben viele andere Pilze auch. Kamera 2 Zentimeter höher hätte hier Wunder gewirkt. Ich hätte außerdem nicht geblitzt und den Ast noch entfernt. Probiere mal mit dem vorhandenen herbstlichen warmen licht ohne Blitz auszukommen und störenden Elemente vor der Aufnahme zu entfernen.

  3. @Herr Olsen:
    Herzlich willkommen hier und danke für deinen Kommentar, welcher zeigt, daß du dir das Fliegenpilzbild sehr genau angeschaut hast, das freut mich.

    Und du hast natürlich Recht, es ist bei weitem nicht perfekt, allerdings, quasi zu meiner „Verteidigung“ gab es dafür gleich mehrere Gründe:

    Aufs Blitzen zu verzichten war mir leider nicht möglich, da an dieser Stelle des Waldes kaum noch warmes herbstliches Licht hinkam. Ich hätte dafür Belichtungszeiten auf mich nehmen müssen, die ich ohne Stativ nicht mehr hätte beherrschen können.

    Den Stock wollte ich nicht entfernen, weil er eigentlich ein junges Ahornbäumchen ist… ;-)

    Ich suche mal ein Bild heraus, wo man das ganze „Ensemble“ drauf sehen kann, ja?

    Vielen Dank also für deine Kritik. Ich habe sie trotzdem sehr gut „weggesteckt“, bin nämlich überhaupt kein bisschen kritikfähig, leider!

    :-)

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