Ostsee 2009 – Tag 1

… und natürlich Frau Magrat, ihr lieber Mann und die allerliebsten Kinder der Welt. WAS? Wer hat das eben geschrieben?!

Naja, nee, ging schon, mit den Kinderchen. Sind halt so, die Rüben, nicht wahr. Aber eigentlich möchte ich ja über unseren hinter uns liegenden Ostsee-Urlaub berichten.

Wir hatten uns ja fest vorgenommen, um 4 Uhr in der Frühe zu starten. Deshalb standen wir um halb vier auf und fuhren dann auch schon tatsächlich genau um 5 Uhr los. Absoluter Rekord!

Gut gerüstet...
Gut gerüstet...

Was darf nicht fehlen? Klar, ordentlich RedBull eingepackt, um den Göttern des Sekundenschlafes ein Schnippchen zu schlagen.

Begleit-Rudi
Begleit-Rudi

Und er muß auch noch mit: Rudi.

Was ist ganz, ganz wichtig, wenn man mit Kindern unterwegs ist? Richtig. Man muß sie ruhig stellen. Das ist schnell erreicht, wenn man die dafür vorgesehenen Psychopharmaka verwendet. Das machen wir aber nicht (Was dachten SIE denn jetzt, also wirklich!), weil wir vermeiden wollen, daß unser Nachwuchs, am Urlaubsziel angekommen, mit einem scheinbar der Feder eines japanischen Trickfilmzeichners entstammenden, leicht apoplektisch anmutenden Gesichtsausdruck aus dem Auto wankt. Nein, stattdessen griffen wir zum pädagogisch nicht ganz unumstrittenen „Hebelchen“ des „Erfüllten Wunsches nach Besitz von Quengelware“:

Stolzer  Busbesitzer
Stolzer Busbesitzer

Es wirkt. Schnell und hundertprozentig. Ich liebe diese Raststätten-Shops…

Einige Stunden Fahrzeit, diverse Pausen und Päuschen, Raststätten- und Toilettenbesuche später: Angekommen. Geschafft. Ausgelaugt, aber glücklich. Und vorallem: Wir sind ZU FRÜH! Daß ich DAS noch erleben darf … ich bin zu Tränen gerührt… Ab 15 Uhr kann man offiziell die Ferienwohnung beziehen. Was machen wir bis dahin? Ganz klar, ab an den Strand:

Unser Strand!
Unser Strand!
Frau Magrat geht zum Strand...
Frau Magrat geht zum Strand...

Wir wollten dann eigentlich gleich noch eine kleine Strandwanderung zum nächsten Strandcafè machen, aber unsere Kinderchen machten uns einen dicken Strich durch die sprichwörtliche Rechnung. Der Jüngste war einfach zu müde und mußte die ganze Zeit getragen werden und die Große ging vor lauter Begeisterung viel zu weit ins Wasser und war danach völlig durchgeweicht. Also trabten wir,  leise den Kopf schüttelnd, wieder zurück. Kurzerhand fuhren wir in unser Feriendorf und – hurra – konnten auch schon unsere Ferienwohnung beziehen.

Der Urlaub konnte beginnen…

(to be continued)

2 Antworten auf „Ostsee 2009 – Tag 1“

  1. Mir wurde früher auf langen Autofahrten öfter mal schlecht. Daher hatten wir zwar keinen Rudi im Gepäck, dafür aber immer einen „Kotz-Eimer“ griffbereit :D

  2. Uäääh! Reiseübelkeit! Igitt! Kenn ich gut! Hab ich manchmal heute noch!
    Die Brechtüte war auch bei uns immer dabei. Am schlimmsten war Busfahren, meine Eltern hatten erst später ihren Trabi :-D …

    Reiseübelkeit läßt sich übrigens prima mit einem Antihistaminikum verhindern. Und da ich ja an Histaminintoleranz leide und zur Zeit quasi permanent „auf Fenistil“ bin (was vielleicht auch meinen Schreibstil erklärt), habe ich zumindest DAMIT keine Probleme mehr. Ist ja auch schon was… ;-)

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