Traum oder Schaum?

Wieder einmal beim Sascha gefunden: ein Phänomen, welches uns tagtäglich oder vielmehr nachtnächtlich begegnet, ereilt und manchmal auch heimsucht. Träume.

Während die einen behaupten, niemals oder nur ganz selten zu träumen, gehören für die anderen Träume, seien es nun gute oder schlechte, einfach dazu, zur Nacht, zum Schlaf, zum Leben, kurz: zum Alltag.

Irgendwann wurde ja auch einmal die abstruse Behauptung aufgestellt, Männer würden nur schwarz-weiß, Frauen hingegen alles farbig träumen. Kann ich mir allerdings nicht vorstellen, warum sollte das so sein?

Längst hat auch die Wissenschaft den Traum für sich entdeckt. Traumforscher gehen auf die Suche. Wilde Theorien werden entwickelt und wieder verworfen. Der Traum als „mentale Verdauung“, als „Parallelwelt“. Wo früher der Traumdeuter zu Rate gezogen wurde, um auf diese Weise über den Verlauf und Ausgang ganzer Kriege Voraussagen machen zu können, ist es heute vielleicht der Psychotherapeut, der um Hilfe gebeten wird, um mit Hilfe der Traumforschung wichtige Erlebnisse aufzuarbeiten.

Forschung hin, Traumdeutung her – ein Motiv taucht in meinen Träumen immer wieder auf: die Schule. So richtig scheint Frau Magrat ihre Schulzeit nicht verarbeitet zu haben. Immer wieder irre ich durch große Gebäude, trepp-auf –  trepp-ab, Mitschüler spielen keine Rolle in meinen Träumen, meist bin ich allein oder, in der letzten Zeit, gehe gemeinsam mit unserer Großen in die Schule. Manchmal tauchen Lehrer auf. Irgendetwas wollen die immer von mir, aber was?!  – Traumatisch.

Ich werde wohl in Zukunft meine Träume aufschreiben, jedenfalls die obskuren, die skurrilen, die abgefahrenen, die schrägen unter ihnen. Und davon gibt es genug…

Eigentlich bin ich ja kein Freund von Sinnsprüchen, aber ich schließe trotzdem mal mit einem:

„Wichtiger als Nachtwächter sind Tagträumer.“

Genau.

2 Antworten auf „Traum oder Schaum?“

  1. Also ich kann definitiv bestätigen, dass ich „in Farbe“ träume ;)

    So ein Traum-Tagebuch ist -wie ich bereits in den Kommentaren zur Diskussion auf meinem Blog geschrieben habe- in meinen Augen eine gute Idee, da man sich, wenn überhaupt, ja oft nur sehr kurz nach dem Aufwachen an seine Träume (richtig) erinnert und sie dann sehr schnell verblassen. Am Ende des Tages ist dann von den Erinnerungen oftmals nichts mehr übrig. Dann hilft ein kurzer blick ins Traumtagebuch und man ist wieder auf dem aktuellen Stand. Und nur, wer einen Überblick über seine Träume hat, kann diesen auch auf den Grund gehen.

  2. Farbträumen: Was zu beweisen war… :-D

    Genau, ein Traumtagebuch… Ein kurzer Blick genügt, und man sieht, wie „kränk“ man wirklich ist ;-) . Aber im Ernst, Träume würde ich auch nicht einfach nur als großes „Entrümpeln“ auffassen wollen. Gerade die immer wiederkehrenden Motive zeigen doch, daß da etwas in einem „arbeitet“.

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