Easy Peasy, oder was?

Nein, Frau Magrat hat NICHT den Überblick verloren und faselt wirres Zeug, jedenfalls nicht mehr als sonst. Nach meinen ersten Kubuntu-Versuchen, die auch gar nicht mal so übel verliefen, gab mir ein netter Mensch, nennen wir ihn mal „Steig“, den heißen Tip, es doch einmal mit EasyPeasy zu versuchen. Gesagt, getan. Das Ganze ist also ein Ubuntu 8.10 für Netbooks (Sie erinnern sich, ein solches steht weit oben auf Frau Magrats Wunschliste), oder anders gesagt, ein Ubuntu Eee 1.0. Wenn ich das so richtig verstanden habe. Also mit anderen Worten, ein kleines Linux für kleine Netbooks. Dieses läuft jetzt ebenfalls auf VMware, und was soll ich sagen: eine prima Sache.

Die Installation verlief nahezu selbständig, kein Vergleich zum Kubuntu, bei welchem jeder Schritt durchgeklickt werden mußte.

Mit den Standard- 8GB und 1GB RAM kommt es gut zurecht.

Aber ganz so reibungslos verlief doch nicht alles, wär ja auch zu einfach: nach der Installation wurde ich plötzlich gebeten, doch bitte noch ein paar Fragen zu Sprache und dergleichen zu beantworten. Kein Problem. Dann aber wurde ich ständig genötigt, meine Festplatten zu partitionieren. Das ging erstens nicht, zweitens hätte es keinen Sinn ergeben, da die Installation ja eigentlich schon abgeschlossen war.

Also ein paar verzweifelte Versuche, hier irgendetwas sinnvolles einzugeben, oder doch wenigstens das Programm zu beenden, aber nö. Stattdessen war mein Easy Peasy irgendwann einfach in den Wald gerannt, und da stand ich nun. Entnervt schickte ich das VM erstmal schlafen.

Neuer Tag, neues Glück? Nee, ging alles wieder von vorne los, bis… ja BIS ich endlich auf die Lösung kam: Es war so einfach! Ich hatte die .iso-Datei als LifeCD gezogen, und nun versuchte mein braves EP ständig, diese und damit auch die Installation zu starten! AAARGH! Das hatte mich Stunden gekostet!

Aber da sieht man mal wieder: kaum macht man’s richtig, schon funktionierts. Toll.

Bis jetzt sieht die Sache also gut aus. Alles wichtige dabei, und jetzt: her mit dem Netbook!

Prima Tip, das, also, lieber…nennen wir ihn mal „Steig“, der bald zum dritten Mal Papa wird und mal mit Frau Magrat zusammen ein lustig-lehrreiches Praktikum auf dem Umweltamt absolviert hat…

P.S. Haben Sie es bemerkt? Diesen Beitrag hab ich aus meinem EasyPeasyUbuntu-Dingens heraus geschrieben, nicht übel, gell? ;-)

Easy Peasy Screenshot
Easy Peasy Screenshot

2 Antworten auf „Easy Peasy, oder was?“

  1. …und das schöne an dieser Linux Distribution ist, dass (zumindest bei meinem Nachbars Netbook) WLAN, Webcam und andere Hardware auf Anhieb, also ohne Fummelei, einwandfrei funktionierte!!! Die Oberfläche (Launcher) ist wirklich sehr intelligent und ansprechend aufgebaut. Viele gute Anwendungen werden auch gleich mitgebracht wie z.B Skype, Songbird etc… Easy Peasy, genau das!

  2. Meine Damen und Herren, soeben lasen Sie den 100. Kommentar! Geschrieben von – ta ta ta taaa! nennen wir ihn mal „Steig“! Hiermit überreiche ich dir DIESEN schönen Blumenstrauß, lieber Marc !

    Morgen werd ich mir noch OpenSuse 11.1 draufbasteln,mal schauen,wie sich das so macht,und dann wird getestet, als gäb’s kein Morgen ;-) … Ich werde wieder berichten.

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