Frueh am Morgen,…

..wenn draußen die Frühlingssonne scheint und die Vögel eifrig singen, um sich den Nestbau zu verschönen, dann muß man einfach raus gehen. Dachte ich mir heute so und schnappte mir die zwei Jungs, die schon wieder drauf und dran waren, sich die Köpfe einzuhauen. Außerdem rechnete ich mir eine 45% ige Chance aus, daß sie nach ein wenig Herumtoben an frischer Luft und einem gewissen Grad Sauerstoffübersättigung etwas zahmer würden. Das große schlappe kranke Tochterkind ließen wir daheim, mit Notfall-Telefon und Notfall-Funkgerät ausgerüstet, das jeweilige Gegenstück in meiner Tasche bzw. in der Hand ihres Mittelbruders, und los ging es.

Bereits an der noch offen stehenden Wohnungstür wurde eifrig hin und her gefunkt. Das klappte also. Es folgte eine detaillierte Wegbeschreibung, damit Töchterlein buchstäblich auf dem Laufenden blieb. Was in etwa so klang: „Wo seid ihr jetzt?“ – „Wir gehen jetzt grad die Treppe runter. Jetzt sind wir schon an der Haustür. Gleich sind wir draußen, so, jetzt gehen wir um die Ecke, und du müßtest uns JETZT sehen können!“ – „Wo seid ihr? Ich seh euch noch nicht – ah jetzt ja, hallo!“ – „Hallo!“ – „Hallo, ich sehe dich, siehst du mich auch?“  Naja, und so weiter.

Der Funker
Der Funker

Auf den Blumenbeeten vor dem Nachbarwohnhaus  blüht es eifrig. Schneeglöckchen und auch die allerersten Kroken, welche noch ganz geschlossen, aber wunderschön lila sind. (Ich weiß: „Krokusse“ – aber es heißt ja auch: der Globus – die Globen, oder?)

Erste Krokusse
Erste Krokusse

Neugierig erkundet unser Jüngster die kleinen weißchen Glöckchen, die da so zahlreich aus der Erde hervorblinzeln.

Wer seid ihr?
Wer seid ihr?

Wie Reinhard Lakomy singen würde: „Ich möchte wieder einmal richtig wandern…!“

Ach ja, das wird schön, ich freu mich schon drauf.