Am Anfang war das Wort…

… und so kommt es dann immer wieder zu solchen Möchtegern-Dialogen mit unserem Jüngsten:

„Oder ein Püerauto.“ (das sagt er oft so ohne für Außenstehende erkennbaren Zusammenhang)

Ich: „Ja, oder ein Feuerwehrauto.“

„Oder ein Badda (=Bagger).“

Ich: „Ja, genau, oder ein Ba-GGG-er.“

„Oder ein Mü-ato.“

Ich: sage nix, weil ich ja grad hier am Rechner schreibe und nicht wirklich multitaskfähig bin.

„Oder ein Mü-ato.“

„Oder ein Mü-ato.“

„Oder ein Mü-ato.“

„Oder ein Mü-ato.“

Ich,völlig entnervt: „Ja, oder ein MÜLLAUTO, herrgottsackzementnochamal, ein Müllauto, ein Suuuupertolles MMÜLLAUTO!“

Wenn er das zu seinen Geschwistern sagt, und die auch nicht gleich reagieren, sagt dann von uns immer einer: „Mönsch, jetzt sach doch ma bitte sofort >>Oder ein Müllauto<<, damit er damit wieder aufhört!“

Aber wir nehmen das natürlich gerne in Kauf, weil das vermutlich zu seinem selbstentwickelten Sprachlernprogramm gehört. So bekommt er wenigstens ein ordentliches Feedback von uns, bis vor einigen Monaten sprach er nämlich noch gar nix… Da macht es auch nix, wenn er komplette Sätze von Findus & Petterson oder Littlefoot während des Film-Guckens wiederholt und darauf besteht, daß ich diese Sätze auch noch einmal wiederhole. Und so stricke ich vor mich hin und murmele abwesend: „Ja, ein verrückter alter Mann. Du sollst nicht klauen, Fuchs. Ja, Daggibrei. Hmm, Scharfzahn kommt….“

Ob sich das auf mich auswirkt? Keine Ahnung.

Oder wie Alex aus „Madagascar“ sagen würde: „Problem gelöst und gute Nacht!“